Trunkelbeere, Rauschbeere (Vaccinium uliginosum)

Was sich sonst für gewöhnlich in unserem Garten breit macht, hat es letzte Woche ins Erzgebirge in der Tschechischen Republik verschlagen. Dort liegen nicht nur die Ursprünge vom Chef und der Cheffin, es ist auch ein hübsches Fleckchen Erde. In Sachen Klima einiges rauher als wir es aus der Pfalz gewöhnt sind, dafür sehen die Wälder dort noch nach Wald aus. Und mit etwas Glück landet man in einer Absteige mit puffig pinken Chiffonvorhängen und Etagentoilette.

Ich war diesmal nicht mit von der Partie, schliesslich muß ich hier ja bloggen bis die Zucchini platzt. So wurde mir dann gestern abend ganz stolz die sogenannte Trunkelbeere (Vaccinium uliginosum) präsentiert. Gefunden haben sie die „Kinder“ in einem Hochmoor und nach Hörensagen sollen die Beeren eine berauschende Wirkung haben. Mein Einwand, es würde sich dabei um ordinäre Heidelbeeren handeln fand keinen Anklang. Sie zählen jedoch zur Gattung der Heidelbeeren, also hatten wir alle recht.

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Ob der berauschenden Wirkung der Trunkelbeeren habe ich heute mal gegurgelt und fand Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Erbrechen. Da warte ich dann doch lieber bis unser Mirabellenschnaps soweit ist …

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