Warum ich meinen Garten gerne mit einem Maulwurf teile

Seit dem Sommer 2015 lebt ein Maulwurf in meinem Schrebergarten. Der sich emsig durch die Wiesen und Beete wühlt. Gelegentlich kann ich beobachten, wie er Erde nach oben schiebt. Einmal habe ich ihn in der Wiese auf der Jagd nach Insekten erwischt.

Unser Zusammenleben verläuft sehr harmonisch, denn dank Talpa europaea ist der Garten quasi wühlmausfrei. Dafür akzeptiere ich gerne, dass der Maulwurf ab und an eine Staude oder Gemüsepflanze nach oben schiebt.

Im alten Garten hatten wir viele Wühlmäuse. Die Blumenzwiebeln verspeist haben, sobald sie in die Erde kamen. Diesen Job übernehmen im neuen Garten die Krähen. Allerdings weit weniger effektiv als Wühlmäuse das machen.

Obwohl der Maulwurf gerne Würmer frisst, gibt es von ihnen noch genug in den Beeten. Auch Maden oder Engerlinge, die ebenfalls auf seinem Speiseplan stehen, finde ich regelmäßig.

Maulwurf

Dieser tote Maulwurf stammt nicht aus meinem Garten, ich habe ihn auf einem Parkplatz gefunden.