Topinambur

Gestern war im mannheimer Gärtchen die Topinambur-Ernte angesagt. Wie in jedem Jahr, hat mich die Fähigkeit des über 2 Meter hoch werdenden Korbblütlers erstaunt, aus nichts reichlich schmackhafte Knollen zu produzieren.

Topinambur

Helianthus tuberosus, wie die Topinambur mit botanischen Namen heißt, wächst bei uns nämlich auf einem extrem mageren Fleckchen Erde. Dünger gab es keinen.

Nun hat ja bekanntlich jede Münze 2 Seiten und einen Rand. Die Kehrseite der Medaille ist, man wird das Teil nur noch schwer los, wenn man es im Garten hat.

Vor allem die kleinen Knöllchen sind beim Ernten leicht zu übersehen. Sie überdauern den Winter um im Frühjahr wieder auszutreiben.

Davon lasse ich mir den Appetit aber nicht verderben. Noch nicht …

Helianthus tuberosus

2 Kommentare zu “Topinambur”

  1. rrhase sagt:

    Gute Ernte. Aber was machst du jetzt damit? Die halten sich doch nicht lange wenn sie aus der Erde sind. Ich denke, so schlimm sind die gar nicht. Man erkennt sie leicht und selbst wenn welche wieder austreiben lassen sie sich schnell abhacken.

    • Frau-Doktor sagt:

      Im Kühlschrank halten die schon ein paar Wochen. Werde sie überwiegend zu Püree oder Stampfes verarbeiten. Was im nächsten Frühjahr austreibt, wird unter Umständen von den Nacktschnecken erledigt, die lieben nämlich die zarten Blätter. Dem sehe ich also ganz entspannt entgegen.