wir hatten „besuch“

eigentlich wollte ich heute ja ein nettes kleines artikelchen schreiben, was derzeit im gärtchen so alles spriesst, bzw. die vergangenen mehr wie als frostigen wochen nicht überlebt hat. doch da hat man mir einen strich durch die rechnung gemacht, denn: wir hatten „besuch“.

es handelt sich hierbei aber um den besuch, von der eher unerwünschten sorte, der übrigens auch 13 unserer nachbarn „beglückt“ hat. was in der mannheimer gartenanlage wohl nichts ungewöhnliches ist, denn vor allem die gärten am rand, wie wir einen haben, scheinen sich während der winterliche nächte enormer beliebtheit zu erfreuen.

eintritt verschafft hat man sich übrigens durch das eintreten der tür. der rahmen hängt jetzt auf halb acht und das teil lässt sich nicht mehr schliessen. und weil das ganze wohl soviel spass gemacht hat, wurden gleich auch noch ein paar glasbausteine eingeschlagen.

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entwendet wurde – soweit ich das bis jetzt beurteilen kann – nur unser buddha-wandteppich und eine doppelluftmatratze. tja, der luxus in unserer kleinen datscha hält sich eben in grenzen.

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unseren geräteschuppen habe ich bis jetzt nicht für den allersichersten gehalten, aber an seiner tür sind unsere „besucher“ gescheitert. hier haben sie wohl zuerst die scheibe eingeschlagen und dann versucht die tür einzutreten. dem abdruck nach zu urteilen, war da wohl ein riese am werk, denn die schuhgrösse würde ich locker auf 46-50 taxieren.

warum man aber an einem schrank, der offen unter der pergola steht, die scheiben einschlagen muss, will sich mir nicht wirklich erschliessen. und das dart nur von der wand reissen und dann nicht mitnehmen otter kaputtelich machen, ist ja irgendwie auch doof. zu den umgetretenen leuchten will ich jetzt mal gar nichts sagen …

selbstverfreilich haben wir das ganze zur anzeige gebracht, aber ob die täter jemals geschnappt werden – naja. und vor zukünftigen „besuchern“ werden wir uns wohl auch nicht schützen können.

9 Kommentare zu “wir hatten „besuch“”

  1. Carolin sagt:

    Ohje, das klingt ja irgendwie gar nicht gut. Aber vielleicht, ach nee, ne richtig feste Tür einbauen bringt da wohl auch nicht wirklich viel. Und Vorhängeschlösser genauso wenig. Ich meine, es gibt ja genug Möglichkeiten z. B. für Obdachlose, wo sie bei der Kälte übernachten können, das so zu machen ist aber das Allerletzte. Wenigstens wurde nichts großartig geklaut.

  2. Sylvio sagt:

    Mein herzliches Beileid zu diesem Ärger. Bei uns in der Gegend werden die Türen zu den Lauben schon gar nicht mehr verschlossen, damit der Schaden so gering wie nur möglich ausfällt, wenn die „lieben Besucher“ die Gärten heimsuchen. Mein Vater stellt immer noch ne Flasche Bier auf den Tisch und legt noch einen Zettel, mit der Bitte nicht zu randalieren, dazu.
    Bisher hat es geholfen….
    Kopf hoch, das Leben geht weiter!

    • Frau-Doktor sagt:

      in diese richtung haben wir auch schon überlegt, wäre in der tat einfacher, wie als dreimal im jahr fenster und türen zu erneuern.

  3. chrizi sagt:

    oO wer macht denn sowas??? ich hoffe, die finden diese kerle bald! das kann doch ned angehen… haben wenigstens die pflanzen im garten überlebt??

  4. Hans sagt:

    Schrecklich! Was für Menschen! Wenn ich dort wäre…..

  5. Helga sagt:

    Solche Idioten gibt es leider überall. Meist ist es nur der „lustige“ Zeitvertreib und man nimmt mit, was man gerade für brauchbar hält. Unverschlossene Türen wurden auch bei uns angeregt, aber dann wurde doch randaliert, weil man ja sonst keinen Spaß hatte.