Zimmergewächshaus mit Elektrik-Trick

Zu Weihnachten habe ich mir von der Cheffin und dem Cheffe ein richtig schickes Zimmergewächshaus mit Elektrik-Trick schenken lassen. Da ist echt alles dran, was das gerne verpflanzende Herz höher schlagen läßt. So kann man die Temperatur nicht einfach nur anpassen, sondern auch noch in drei Zeitintervallen einstellen. Hat auch ein ganzes Stück gedauert, bis ich die Sache geblickt habe. Los ging es erstmal mit der Suche nach dem Temperaturfühler. Dieser wurde vom Hersteller nämlich sehr gut in der Zeitschaltuhr versteckt.

So ganz uneigennützig scheinen mir die Gutsten dieses Geschenk jedoch nicht gemacht zu haben, denn bei unserem letzten Treffen hatte ich plötzlich drei Päckchen mit Samen in der Hand: Gemüsepaprika, Cocktail- und Romana-Tomaten. Die Temperatur im Zimmergewächshaus ist auf exakt 25 °C eingestellt, sodass die Keimzeit zwischen drei und fünf Tagen beträgt. Wenn die meisten Samen aufgegangen sind, dann werden die Keimlinge etwas kühler und hell platziert, bei Temperaturen so um die 18 °C.

Der Begriff Elektrik-Trick stammt übrigens aus der 70er Jahre Serie „Catweazle“. Hierbei handelt es sich um einen Zauberer aus dem 11. Jahrhundert, der samt seiner Kröte „Kühlwalda“ in unserer Zeit gelandet ist.

Die blaue Plastikbox vorne links beherbergt übrigens Rhipsalis-Samen. Nach mehreren gescheiterten Anzuchtversuchen auf Kakteenerde, habe ich jetzt mal auf Spaghnummoos gesät. In den Anzuchttöpfen hinten sind Paprika und Tomaten. Leider nicht zu erkennen ist ein Steckling der Juwelorchidee (Ludisia).

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