Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Einen Teil unserer Zimerpflanzen übersommern bei uns im Garten, so auch der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima). Er zählt zu den Wolfsmilchgewächsen und ist u. a. mit euphorbia lathyris verwandt. Der Pflanzensaft des Weihnachtssterns ist giftig, hier ist also Vorsicht angesagt.

Euphorbia pulcherrima steht bei uns halbschattig, unter dem Kirschbaum. Man sollte ihn gleichmässig feucht halten jedoch nicht naß. Die roten Blätter sind übrigens keine Blüten, sondern sog. Hochblätter in deren Mitte die kleinen Blüten sitzen. Möchte man den Weihnachtsstern erneut zum Ausbilden von Blüten und gefärbten Hochblättern anregen, so benötigt er ab ca. Oktober eine Kurztagsperiode. Er sollte dann für ungefähr acht Wochen nur ungefähr zehn Stunden pro Tag am Licht stehen.

Den Weihnachtsstern gibt es auch noch mit orangen, grünen, gelben oder weißen Hochblättern und in unterschiedlichen Größen.

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2 Kommentare zu “Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)”

  1. Claudia sagt:

    Schönes Bild einer schönen Pflanze! Gerade beim Weihnachtsstern fand ich es immer blöd, wie sehr er als „Ex-und-Hopp“-Gewächs genutzt wird: kaufen, drei Wochen halten und ab in den Müll, wenn die Pseudoblüten verwelkt sind… Hier sieht man mal, dass er auch im grünen Zustand richtig hübsch ist!

  2. Der Weihnachtsstern…

    Eigentlich mache ich sowas ja ungern, aber Mitte September beginnt wieder die Zeit in der man seinen Weihnachtsstern nach Strich und Faden beschummeln muss. Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagspflanze. Im Langtag blüht er nicht und wenn er nicht blüht…