gemüsegarten

was ich mich in sachen gemüsegärtnern schon seit längerer zeit frage ist, warum kann das zeug nicht reif werden, wenn man auch zeit hat um es zu ernten? so waren unsere buschbohnen, wie auch im letzten jahr, mal wieder völlig drüber. die erbsen haben wir getrocknet aus ihren hülsen befreit. aber es gibt auch positives zu berichten.

erstmalig in unserem gemüsebeet anzutreffen ist der sog. rattenschwanzradi (raphanus caudatus). dabei handelt es sich um eine form bzw. einen verwandten des radieschen. gefuttert wird aber nicht seine knolle, sondern die samenschoten. die haben eine angenehme schärfe und schmecken auch ohne alles echt leckerlich.

premiere haben in diesem jahr auch ein paar kartoffeln der sorte „vitelotte„. die sind als trüffelkartoffeln bekannt und schmecken angenehm nussig. wenn sie denn dank dem derzeit regennassigen wetter nicht doch noch von der kartoffelfäule dahingerafft werden.

bisher nur auf der fensterbank hatte ich erdnüsse angebaut. die im garten übrgigens erst nach dem zweiten versuch aufgegangen sind. vermutlich war das saatgut zu alt. man kann dafür die ungerösteten aus dem asialaden verwenden.

überhaupt keine sorgen mache ich mir um den mais (zea mays), der mittlerweile schon über zwei meter hoch ist und viele kolben ausbildet. desweiteren schützt er die dahinterliegende kräuterspirale vor der sonne, was unser basilikum mit eifrigem wachstum quittiert.

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