aktuell

seerose im kübel

das mannheimer gärtchen entwickelt sich mehr und mehr zu einer wasserlandschaft. denn wir haben dort neben dem großen teich, der unsere goldfische, kois und orangene stichlinge* beherbergt, auch einen kleinen tümpel. darin dürfen sich die alpenmolche austoben und fleissig vermehren. was sie zu meiner freude übrigens auch machen.

seit neuestem ziert den garten auch noch ein miniteich, also ein bepflanzter kübel. neben einer zwergseerose wachsen darin tannenwedel (hippuris), kanadische wasserpest (elodea canadensis) sowie ein paar eingeschleppte wasserlinsen (lemna minor).

seerose kübel

als biologische algenvernichter kommen ein paar junge spitzschlammschnecken zum einsatz, die zum überwintern dann wieder in den tümpfel dürfen.

so superdolle sieht das ganze im moment noch nicht aus, aber ich hoffe, dass die seerose in den nächsten wochen ordentlich blätter und auch blüten schiebt. es handelt sich dabei übrigens um eine nymphaea “marliacea chormatella”, von der ich mittlerweile auch ein exemplar auf der fensterbank stehen habe. sie wächst dort übrigens unerwartet gut.

nymphaea marliacea chormatella

* bei den stichlingen handelt es sich um goldorfen, die wurden uns (nicht mir, nicht mir!) von ganz besonders qualifiziertem gartencenter personal als stichlinge angedreht.

mangold schosser

mangold schosser

schwer geprüft wird unser cheffe derzeit, denn ich habe ihn gebeten, diesen mangold schosser einfach mal wachsen zu lassen. dabei interessiert es mich, was nach der blüte passiert, also ob die pflanze abstirbt otter ob sich vielleicht seitentriebe bilden.

zum einen ist der schosser ja nicht wirklich dekorativ und zum anderen ist er völlig verlaust.

mangold läuse

wiesenvergleich

der cheffe im pfälzer gärtchen ist ein ganz reizender. er bekocht mich, serviert mir alkoholhaltige köstlichkeiten und erträgt seit gefühlten hundert jahren meine kleinen gemeinheiten nettigkeiten. dieser service wird mir im eigenen garten nicht geboten!

nur eine wiese möchte ich bei unserem cheffe nicht sein. denn die hat bei ihm während der heißen sommerwochen nichts zu lachen, bzw. erhält nichts zu trinken, wie man am linken bild unschwer erkennen kann.

dabei bedarf es nur ein wenig zeit und etwas wasser, damit man sich auch im sommer am üppigen blütenreigen erfreuen kann. gut, gänseblümchen, hahnenfuß und klee mögen nicht jedermanns sache sein, mir bereitet ihr anblick aber immer viel freude.

der sommerliche wassermangel schadet der wiese übrigens nicht, sobald es regnet berappelt sie sich wieder.

unkräuter bestimmen

können diese schicken blüten nerven otter gar pöse sein? auf den ersten blick wohl nicht. wenn ich aber jetzt verrate, dass sie zu einer kermesbeere (phytolacca acinosa) gehören, dann wissen die meisten gärtner wohl bescheid.

da es für mich kein unkraut gibt, denn dann müsste ich es ja womöglich jäten, habe ich den in und rund um unsere gärten wild wachsenden pflanzen ein eigenes blog gewidmet. inklusive bestimmungsteil, aber ohne tipps wie man das nervende zeugs die schönen pflanzen wieder los wird.

kermesbeere

usambaraveilchen

die kleinen veilchen aus den afrikanischen usambarabergen, die keine veilchen nicht sind, sondern gesneriengewächse, haben ein etwas angestaubtes image. völlig zu unrecht, wie an den bildern untern unschwer zu erkennen ist.

allerdiedings sind diese sorten im klassischen handel nicht zu erhalten. wären sie es, dann dürften die popularitätswerte von saintpaulia ionantha rasch ansteigen. erhalten kann man sie übrigens hier.

weitere bilder und infos zu den putzigen kleinen und schattenverträglichen nichtveilchen, habe ich auf dieser seite zusammengestellt. die es derzeit aber nur in (d)englisch gibt.

eidechse

eidechse

erst hatte ich es nicht bemerkt, aber als ich da so allerlei blühendes am ablichten war, wurde ich von einer eidechse beobachtet. daraufhin habe ich den spieß umgedreht und sie zum motiv gemacht. das war ihr dann aber doch zuviel und sie hat sich zwischen die steine verzogen.

die blätter im vordergrund gehören übrigens zu einem kerzenknöterich.

schwule frösche(?)

schwule frösche

drei jahre hat es gedauert, jetzt sind sie da: im mannheimer gärtchen haben sich gleich drei frösche niedergelassen. im großen teich quaken zwei kräftige kerle um die wette, unser kleiner tümpel ist die neue heimat eines jungtieres, das, der größe nach zu urteilen, aus dem letzten jahr stammen müsste.

frosch quakt

die beiden großen sind derzeit heiß um nicht zu sagen sehr heiß. gestern durfte ich einige annäherungsversuche beobachten, die aber leider nicht in einem zärtlichen liebesspiel endeten. möglicherweise wollten sie sich vor mir nicht outen … ?

frosch jung

der kleine ist da um einiges entspannter. er sitzt den ganzen tag zwischen den pflanzen und sonnt sich. zwischendurch schnappt er sich ein vorbeifliegendes insekt. aber leider immer nur dann, wenn ich die kamera nicht bei mir trage.

das kleine gedöttels auf dem blatt hinter dem frosch, ist übrigens ein molchei.

prärielilien (camassia)

die aus kanada und nordamerika stammenden prärielilien (camassia) sind bei uns relativ unbekannt. keine ahnung warum, denn sie sind winterhart und lassen sich stressfrei kultivieren. zu erhalten sind sie mit hellgelben, blau-violetten und weißen blüten. weitere infos zu den agavengewächsen sind hinter dem link zu finden.

camassia cusickii
knospen und blüten von camassia cusickii

lungenkräuter (pulmonaria)

als wir im april 2008 das mannheimer gärtchen übernommen haben, ist mir sofort eine pflanze ins auge gestochen: das lungenkraut (pumonaria officinalis). es befand sich zu dieser zeit in der blüte und sah aus, wie ein zu bunt geratenes vergissmeinnicht, mit dem es übrigens verwandt ist.

pulmonaria officinalis

da ich bunt immer gut und nie schlecht finde, ist es bei einem lungekraut selbstverfreilich nicht geblieben. einen teil davon kultiviere ich übrigens im topf auf dem balkon. weitere infos zu den borretschgewächsen gibt es hier.

amselnest

wie bereits im jahre 2010, dürfen wir auch heuer wieder die patenschaft für ein paar amselkinder übernehmen – wenn alles gut geht. denn unser nachbar hat eine katze.

diesmal befindet sich das nest in unserer verhassten geliebten thujahecke. wie der gute vogel den gestank aushält, frage ich mich ja schon.

amseleier

das amselnest wäre mir überhauptgarnicht aufgefallen, würde die alte henne nicht immer keifend davon flattern, sobald man sich der hecke nähert. wird wohl noch ein bisserl dauern, bis sie sich an uns gewöhnt hat und das ganze etwas lockerer nimmt.

das nest befindet sich ca. 180 zentimeter über dem boden, sodass ich das stativ mit der knippsekiste immer schön davor platzieren kann.

sollte den eiern otter den jungvögeln etwas zustoßen, dann werde ich hier ein leckerliches rezept für falschen hasen veröffentlichen …

gartenpflanzen
archiv (auszug)
Feeds
suche
blogroll

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis

Weblog Suche im Netz

Blog Button

TopBlogs.de

Bloggeramt.de