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Filzkroete unterwegs im Mannheimer Luisenpark

Am gestrigen Sonntag haben wir unseren geliebten Garten mal Garten sein lassen und stattdessen den Mannheimer Luisenpark heimgesucht. Denn auch dort gibt es viele interessante Dinge zu entdecken. Leider, leider machten jedoch die Akkus der Kamera auf halbem Wege schlapp …

Frisches Grün …

… gibts auch bei Akelei (Aquilegia vulgaris), Hyazinthe (Hyacinthus), Osterglocken (Narcissus pseudonarcissus) und den Rosen (Rosa) zu bestaunen. Mir mal wieder unbekannt ist die schicke blaue, die in ihrer Blüte einer Schwertlilie (Iris) ähnelt.

Die Kirschen in Nachbars Garten …

… sind auch noch nicht weiter als die unsrigen. Dafür entzücken uns diese Woche Veilchen (Viola), Schneeglöckchen (Galanthus) und die Winterlinge (Eranthis hyemalis) mit ihrer Blütenpracht. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) hingegen lässt sich noch ein wenig Zeit.

Wenn Filzkroetes Geburtstag haben …

… dann wird dies selbstverständlich blumig gefeiert. Beruhigend zu wissen, dass unser Chef dabei mit jedem Jahr jünger wird.

Besuch von der Haselmaus (Muscardinus avellanarius)

Angelockt durch diese Leckerlis, hat sich irgendsoein Nagegetier in der Dach-Isolierung unseres Lokus eingenistet. Nach der Beschreibung des Chefs kann ich da nur auf Haselmäuse (Muscardinus avellanarius) tippen. Auf alle Fälle haben die posierlichen kleinen Nager ein ordentliches Chaos hinterlassen.

Die dürfen da jetzt erstmal den Winter über bleiben, “die möchten es doch auch nur warm und gemütlich haben”, so der O-Ton vom chef.

Warte noch ein weilchen, dann blüht vielleicht ein Veilchen

Dann war da noch das erste Veilchen dieses Jahres und eine weitere, mir mal wieder unbekannte, Blüte. Ich tippe hier auf ein im Volksmund als “Pfeifenputzerle” bezeichnetes Pflänzchen.

Das Gartenjahr beginnt!

Aufgrund des kalten Sommers milden Winters beginnt unser Gartenjahr schon jetzt, wie man an Krokus, Osterglocken und Tulpen unschwer erkennen kann. Der Chef plant bereits die Radieschen und den Salat auszubringen.

Auch ganz ohne Schnee präsentieren die Christrosen ihre Blütenpracht. Bei der Fetthenne und den Feuerlilien schiebt sich ebenfalls ordentlich was aus der Erde. Und nicht zu vergessen die zarten Knospen an unserem Zwergröslein.

Völlig streßfrei ziehen unsere Goldfische und die Kois im laubschutzsicher abgedeckten Teich ihre Runden. Habe leider mal wieder keine Ahnung, was das für ein Pflänzchen auf dem letzten Bild ist. Vielleicht klärt sich das ja auf, sollte das Grüngedingens beginnen zu blühen.

Weihnachtsnachlese

Bei Filzkroetes wird das Weihnachtsfest nach einer aus dem Erzgebirge stammenden Tradtion gefeiert. Dazu gehören u. a. Chlebicky (mit Fleischsalat, Wurst, Ei, Gurke und Käse belegte Brote), Karpfen und natürlich ein festlich geschmückter Baum. Um die schönen heimischen Wälder zu schonen, haben wir uns Weihnachten 2006 für eine Kunsttanne entschieden. Was den Karpfen betrifft, so konnte sich die These “im Teich haben wir an dem das ganze Jahr Freude” leider nicht durchsetzen.

Leichte Frostbeulen …

… sind nur am Endiviensalat festzustellen, Borretsch, Knoblauch und Schwarzwurzel sind noch recht gut beinander. Schon ein seltsamer Winter …

Es geht noch was …

Mit dem Chinakohl scheint es nichts mehr zu werden, zu spät gepflanzt. Dafür ist die Endivie herzhaft knackig und die Ringelblume kann das blühen nicht lassen.

An Apple a Day keeps Frau-Doktor away, oder wie war das nochmal? Auf alle Fälle ist der Brunnen jetzt mal winterfest gemacht.

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