tulpenblüten

aufgrund des extrem trockenen frühjahrs, bleiben viele tulpen sehr klein. erfroren sind zum glück keine, aber bei der verwandten kaiserkrone hat es die knospen erwischt.



aufgrund des extrem trockenen frühjahrs, bleiben viele tulpen sehr klein. erfroren sind zum glück keine, aber bei der verwandten kaiserkrone hat es die knospen erwischt.



die nase vorn, nicht nur bei den tulpen, über die ich später noch berichten werde, hat auch beim gemüse heuer wieder der cheffe im pfälzer gärtchen. denn dort wachsen bereits radieschen (mitte), schalotten (links), knoblauch (rechts) und spinat (gaaaaaanz rechts, bild unten) heran.

das radieschen ist übrigens mit dem blumenkohl verwandt, der spinat mit der roten beete und die schalotte sowie der knoblauch mit dem …

über die frostbeulen, die der letzte winter hinterlassen hat, habe ich ja hier berichtet. mittlerweile ist bei den meisten pflanzen zu erkennen, ob noch leben in ihnen steckt otter nicht.
als erstaunlich robust hat sich die pastinake (pastinaca sativa) erwiesen. da haben wir beim ernten im herbst 2011 einige pflanzen übersehen, die jetzt putzmutzimunter austreiben.

selbst von meinen viel zu spät gesäten herbstrüben – der name bezieht sich auf die ernte- und nicht die aussaatzeit – haben zwei pflänzchen überlebt. wollte ich davon eine superwinterharte sorte erschaffen, müsste ich mit den beiden weiterzüchten.

selbst wenn unser pfirsich (prunus persica) im monnemer gärtsche keine einzige frucht nicht tragen sollte, hat sich das pflanzen gelohnt. seine tuffigen rosa blüten sind schon von weitem zu erkennen.
es handelt sich um die sorte “SugarBaby®”, einen sogenannten tellerpfirsich. da will ich mal hoffen, man hat den nicht nur auf spülmaschinenfestigkeit, sondern auch auf geschmack gezüchtet.


die mirabelle im pfälzer gärtchen musste der cheffe im letzten jahr ein wenig einkürzen. ihre zweige hingen fast über den halben weg und die vorbeifahrenden landwirte mit ihren großen hängern fühlten sich dadurch gestört.
sie blüht heuer trotzdem wieder üppigst und verteilt ihre weißen blütenblätter im ganzen garten. die ein bisserl wirken wie schnee, wenn sie so durch die lüfte gleiten, sich aber angenehm warm anfühlen.
nicht zu unserem gartenbestand zählt das unten gezeigte mandelbäumchen. das habe ich zwischen gartenmesse und mittagsbuffet gestern in ludwigshafen abgeschossen. es ist nämlich mit der mirabelle verwandt.

nachdem ich gestern – mal wieder – eine erdkröte (bufo bufo) aus unserer regentonne befreien durfte, habe ich beschlossen, das amphibientierchen zum filmstar aufzubauen.
obwohl (otter weil?) von männlichem geschlecht, verhielt es sich etwas zickig. meine regieanweisungen wurden einfach ignoriert.
wenn die bäume und sträucher rund um die mannheimer gartenanlage im winter blattlos sind, kann man zwischen ihnen so einiges entdecken. findige kleingärtner scheinen sie zum entsorgen von grünschnitt und überzähligen pflanzen zu nutzen. wir machen das natürlich nicht. hüstel, hüstel …

so ist ein immer gut gedüngtes und artenreiches areal entstanden, in dem es im frühjahr blüht und im sommer grünt. vögel und sonstiges getier können sich darin verstecken um sich der aufzucht des nachwuchses zu widmen. alles im grünen bereich.

leider gibt es auch einige zeitgenossen, die den unterschied zwischen organischen stoffen und gewöhnlichem hausmüll nicht kennen. es werden ganze müllsäcke dort abgeladen, die sich irgendwann auflösen.
die beiden bilder zeigen übrigens nur einen kleinen und harmlosen ausschnitt dessen, was man alles finden kann.
kommentieren muss ich das ja wohl nicht, otter … ?
… habe ich heute im mannheimer gärtchen aus der regentonne gefischt. zuerst dachte ich sie wäre bereits tot, dann hat sie sich zum glück aber noch bewegt.

das arme kind war sehr geschwächt. darumdeshalb habe ich es erstmal an den brunnen in die sonne gesetzt, zum energie tanken.
in der tonne schwimmt nun wieder ein kleines stück styropor, als rettungsinsel für gestrandetes viehzeug. keine ahnung wie die da hineingelangen und was maus, frosch, eidechse und kollegen so spannend an otter in dem tönnchen finden.
sollte da irgendwann mal ein mammut darinnen sitzen, würde mich das jedenfalls nicht wundern.
früh und damit ihrem rythmus entsprechend, blühen derzeit die ersten narzissen und blausterne.

hyazinthe

blaustern
etwas aus der bahn geworfen hat es dagegen die sonst im winter blühende christrose. beide pflanzen sehen heuer arg gerupft aus und zeigen erst jetzt einzelne blüten. aber die sind dafür von makelloser schönheit.

christrose
ebenfalls wie gewohnt, verhalten sich die krokusse. von denen die ersten bereits verblüht sind.

krokusse
last but not least (otter so ähnlich) gibt es dann noch ein paar knoblauchblätter auf die augen. knoblauch kultiviere ich momentan nicht nur im garten, sondern auch im topf auf der fensterbank.
eine zehe sitzt sogar in tongranulat, sodass ich hoffentlich dokumentieren kann, wann und wie sich die knolle ausbildet.

der frühling hat noch nicht richtig begonnen und in unserem mannheimer gärtchen gibt bereits das erste viehzeugs die löffel ab. zu beklagen sind unter anderem eine im teich ersoffene biene …

… sowie dieser frosch, der von einer krähe brutalst dahingemeuchelt wurde. als ich das blöde vieh am samstag beim fressen erwischt habe, bin ich total erschrocken. der pöse schwarze vogel aber auch, denn er ist ohne seine beute von dannen geflogen.
