zierpflanzen

Sonnenblume (Helianthus annuus)

Die Sonnenblume (Helianthus annuus) ist, nicht nur aufgrund ihrer Größe, die Königin unter den Gartenblumen. Ihre Blüten strahlen durch den ganzen Garten und sind eine wahre Pracht. Manche Exemplare können eine Größe von über 2 Metern erreichen, es gibt jedoch auch kleinbleibende Sorten, zum Teil auch mit gefüllten Blüten.

Um die Aussaat muss man sich nicht kümmern, es reicht wenn den Vögeln während des Winters sonnenblumenkernhaltiges Vogelfutter angeboten wird. Im darauffolgenden Sommer spriessen sie dann an allen Ecken und Enden.

Die Sonnenblume ist eine einjährige Pflanze, ihre Blütezeit liegt zwischen Juli und September, der Standort sollte vollsonnig sein.

Hauswurz (Sempervivum tectorum)

Eine Pflanze, die in keinem Steingarten fehlen darf: der Hauswurz (Sempervivum tectorum). Man kann ihn sogar direkt auf Steinen oder einer Mauer kultivieren. Der Hauwurz benötigt einen gut wasserdurchlässigen Boden, am besten mit etwas Sand. Er ist in vielen Größen und Farbvariationen zu erhalten, so z. B. auch mit dunkelroten Blättern. Der Standort sollte vollsonnig sein, Staunässe wird nicht vertragen. Ist er zu dunkel platziert, dann strebt er nach dem Licht und bildet unschöne Stämme (siehe letztes Bild).

Der Hauswurz lässt sich sehr einfach durch die Abnahme von Tochterrosetten vermehren. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und August, nach der Blüte stirbt die entsprechende Rosette ab.

Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium)

Meine absuluten Lieblinge, Alpenveilchen (Cyclamen), als Zimmerpflanze habe ich sie jahrelang erfolgreich gepflegt und immer wieder neu zum Blühen gebracht. Sie gelten ja eher als Wegwerpflanzen, da sie ab Mai die Blätter einziehen und den warmen Sommer über ruhen. Bei der richtigen Pflege jedoch können sie uralt werden, wenn man sie nicht geklaut bekommt. Alpenveilchen lieben es nämlich kühl und so hatte meins sein Plätzchen im Treppenhaus, wo es bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad den ganzen Winter über blühte. Bis dann wohl einer meiner Nachbarn um die Weihnachtszeit 2005 noch ein passendes Geschenk benötigte …

Die Knolle unseres Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium) kam im April 2007 ca. 3 cm tief in die Erde. Der Standort ist schattig, direkt unter dem Garten-Eibisch. Während des Winters wird es mit Laub abgedeckt, da will ich kein Risiko eingehen. Seine Blüten sind mit ca. 2 cm kleiner als die der Zimmerpflanzenvariante. Der Boden sollte gut wasserdurchlässig sein, Staunässe wird nicht vertragen.

Es gibt übrigens auch Frühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum), diese blühen weiß während der Monate Februar-März.

ringelblume (calendula officinalis)

Keine wirklich unbekannte ist die Ringelblume (Calendula officinalis), kommt sie doch aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung in Salben und Cremes zum Einsatz. Auch in Sachen Schneckenabwehr soll diese zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) gehörende Heilpflanze sehr gute Dienste leisten.

Keine Ahnung woher wir sie haben, sie säat sich jedes Jahr aufs Neue aus. Um sie zu weiteren Blüten anzuregen, sollte Verblühtes ab und öfters entfernt werden. Die Ringelblume erfreut uns mit ihren hübschen Blüten in der Regel bis zu den ersten Frösten.

Fetthenne (Sedum telephium)

Die Fetthenne (Sedum telephium) ist eine mehrjährige Staude mit doldenähnlichen Blüten und fleischig dicken Blättern. Unter griechischen Landschildkröten (Testudo hermanni) gelten diese Blätter übrigens als absoluter Leckerbissen. Man erhält die Fetthenne in verschiedenen Blüten- und Blattfarben. In unserem Garten gedeihen zwei Exemplare bereits seit mehreren Jahren. Eine mit grünen und eine mit rot-grünen Blättern. Hinzugekommen ist in 2007 noch die ca. 10 cm hoch werdende Fetthenne “Bertram Anderson” mit weinroten Blättern und dunkelrosa Blüten.

Sedum telephium benötigt einen trockenen, gut durchlässigen Boden und eignet sich besonders gut für Steingärten oder Mauern. Man kann sie auch im Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren. Abgestorbene Pflanzenteile sollten im späten Herbst zurückgeschnitten werden.

Vermehren lässt sich die Fetthenne durch Blatt- und Triebstecklinge.

Hortensien (Hydrangea Macrophylla)

Ein echter Blickfang, nicht nur in unserem Garten, sind Hortensien (Hydrangea Macrophylla). Derzeit haben wir zwei, je eine rosa und blau blühende. Die Farbe der Blüten ist vom Säuregehalt des Bodens abhängig und wir sind schon mächtig gespannt, ob unsere blaue die Farbe hält, wir haben sie nämlich erst im Mai 2007 gepflanzt. Unsere Hortensien stehen halbschattig, direkt am Gartenhäuschen und der Chef düngt sie mit Rhodendrondünger. Haben sie Frostschäden, werden sie im Frühjahr zurückgeschnitten.

Funkien (Hosta Cultivars)

Funkien (Hosta Cultivars) gibt es in allen nur erdenklichen Grössen, Blattformen und Blattzeichnungen. Unsere beiden Exemplare haben rein grüne Blätter und blühen weiss. Platziert sind sie in unserem Garten halbschattig, direkt unter dem Kirschbaum. Funkien haben einen hohen Wasserbedarf und man sollte sie ab und zu mal düngen. Sie sind winterhart.

Vermehrung

Funkien lassen sich sehr einfach durch Teilung des Wurzelstocks oder durch Samen (Selbstaussaat) vermehren.

Feigenkaktus (Opuntia humifusa)

Unseren kleinen grünen Kaktus hat die Cheffin vor etlichen Jahren als Ableger von den Kanaren mitgebracht. Es handelt sich dabei um einen Feigenkaktus (Opuntia humifusa). Seine Früchte, die sog. Kaktusfeigen sind übrigens essbar und schmecken angenehm fruchtig und süss.

Platziert haben wir ihn vollsonnig im Steingarten, im Winter wird er dann warm in Styropor eingepackt. Da sich der Feigenkaktus bei Regen bis zum Anschlag mit Wasser vollsaugt, haben wir ihn gestützt.

Vermehrung

Vermehren lässt sich Opuntia humifusa durch Blattstecklinge. Diese schneidet man, am besten im Frühjahr, ab und lässt sie für ca. zwei Wochen aufrecht an einem trocknen, nicht sonnigen Plätzchen stehen. Ist die Schnittfläche getrocknet, werden sie eingepflanzt. Im Fachhandel sind auch Opuntien-Samen zu erhalten.

Dahlien (Dahlia Cultivars)

dahlien (dahlia cultivars) sind in allen nur erdenklichen blütenfarben zu erhalten. die dekorativen sommerblüher, die blütezeit erstreckt sich von juni bis in den oktober, gibt es mit gefüllten und ungefüllten blüten. es existieren auch kleinbleibende sorten, die sich für den einsatz im balkonkasten oder kübel eignen.

standort

dahlien bevorzugen einen sonnigen standort, kommen jedoch auch mit einem halbschattigen plätzchen zurecht. sind sie zu dunkel platziert, kann sich dies negativ auf ihre blühfreude auswirken.

giessen/düngen

dahlien mögen einen gleichmässig feuchten boden. gedüngt werden sie bei uns nach dem austrieb bis september monatlich, mit etwas blaukorn.

dahlien überwintern

dahlien gelten eigentlich nicht als frosthart, kommen aber mit unseren milden pfälzer wintern ganz gut zurecht. sie werden anfang november zurückgeschnitten, mit laub abgedeckt und bleiben draussen. diese art der überwinterung praktizieren wir seit drei jahren und haben hierbei lediglich eine pflanze verloren.

in gebieten mit rauerem klima sollte man sie im haus überwintern, bei temperaturen +/- 5 grad.

dahlien als balkonpflanzen –>

Orientalischer Mohn (Papaver orientale)

Auf den Anblick dieses wunderschönen orientalischen Mohn (Papaver orientale) dürfen wir in Zukunft leider verzichten, denn der Chef hat ihn letzte Woche entsorgt. Wirklich schade, denn auf seinen wunderschönen dunkelroten Blüten gab es auch immer eine ganze Menge Insekten zu entdecken.

Vom orientalischen Mohn gibt es auch Zuchtformen mit weissen, roten oder orangenen Blüten. An den Standort im Garten stellt er keine besonderen Ansprüche, solange dieser sonnig ist und der Boden nicht zu feucht. Vermehren kann man ihn entweder durch Samen oder durch Teilung des Wurzelstocks. In der Regel blüht er in den Monaten Mai/Juni.

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