zierpflanzen

milchstern (ornithogalum umbellatum)

die gattung ornithogalum beinhaltet mehr als 200 arten und zählt zur familie der hyazinthengewächse (hyacinthaceae). im deutschen sprachraum sind sie als milchsterne bekannt. von ornithogalum umbellatum existieren zwei unterarten (ssp.), die in europa beheimatet sind. seine blütezeit erstreckt sich von april bis juni.

weitere namen: stern von bethlehem, doldenmilchstern.

ornithogalum umbellatum (milchstern) im garten

der milchstern bevorzugt einen sonnigen standort. der boden sollte nicht zu feucht sein und kann etwas sand enthalten. die pflanztiefe der zwiebeln beträgt zwischen fünf und zehn zentimetern. gedüngt wird er bei uns nicht. einige zeit nach der blüte beginnen die blätter zu vertrocknen, dann können sie abgeschnitten werden.

vermehrung

der milchstern (ornithogalum umbellatum) vermehrt sich durch selbstaussaat oder tochterzwiebeln.

sonnenhut (rudbeckia)

vom sonnenhut (rudbeckia) existieren verschiedene arten, r. laciniata z. b. kann bis zu zwei meter hoch werden. er wird auch noch als langer heinrich bezeichnet. der prächtige sonnenhut (rudbeckia fulgida) bleibt mit 50 bis 80 zentimetern etwas kleiner.

er mag einen sonnigen standort und kann vom juli bis in den oktober blühen.

prächtiger sonnenhut (rudbeckia fulgida)

goldfelberich (lysimachia punctata)

der goldfelberich (lysimachia punctata) ist eine mehrjährige, zwischen 50 und 80 zentimeter hoch werdende staude und breitet sich schnell im ganzen garten aus, wenn man ihn lässt. in sachen standort mag er es sonnig bis halbschattig. er zählt zur familie der myrsinengewächse (myrsinaceae) und ist somit entfernt mit dem alpenveilchen verwandt.

Schneeglöckchen (Galanthus)

Eigentlich hätte das Schneeglöckchen (Galanthus) den Namen Früh-Frühblüher verdient, den meist erfreut es uns schon ab Januar mit seinen kleinen, weißen Blüten. Botanisch betrachtet zählt die Gattung Galanthus mit ihren ca. 15 Arten zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die wohl in den meisten Gärten kultivierte Art dürfte das Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) sein.

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Schneeglöckchen erstreckt sich von Europa bis nach Asien. Es ist geschützt.

Das Schneeglöckchen ist auch mit gefüllten Blüten zu erhalten, es mag lockere, humusreiche Erde, die gleichmässig feucht sein sollte. In unserem Garten hat es einen halbschattigen Standort. Das Schneeglöckchen vermehrt sich von selbst, durch Tochterzwiebeln und Samen. Es zählt zu den Giftpflanzen.

Frühblüher als Zimmerpflanzen

Sie sind die Vorboten des Frühlings und erfreuen uns oft schon ab Ende Januar mit ihren Blüten: Frühblüher wie z. B. Schneeglöckchen, Krokus, Tulpen, Hyazinthen oder Narzissen. Getopft werden sie oft schon ab November in Bau- und Supermärkten angeboten. Als Zwiebeln kann man sie bereits ab September erhalten. Doch eignen sich Frühblüher auch für die Kultur als Zimmerpflanzen ..?

Bedingt – wenn man ihnen ein kühles Plätzchen anbieten kann.

Aus Lust an der Freude habe ich mal versucht, Hyazinthen im Wohnzimmer anzuziehen, direkt über dem Heizkörper. Die so gezogenen Pflanzen bildeten bereits nach 6 Wochen die ersten Blüten aus. Im Vergleich zu den klassisch dunkel und kühl gezogenen, war ihr Anblick jedoch eher mässig.

Um Narzissen, Hyazinthen und Co. zum Blühen anzuregen, müssen die Zwiebeln stratifiziert (einer Kältebehandlung unterzogen) werden. Dies kann im Gemüsefach des Kühlschranks erfolgen. Es sind aber auch vorbehandelte Zwiebeln im Handel erhältlich. Ich habe mit einer Stratifizierungszeit von 8 Wochen sehr gute Erfahrungen gemacht, alle so behandelten Zwiebeln haben blühende Pflanzen hervorgebracht. Der Standort für die Anzucht im Haus sollte hell und kühl, bei Temperaturen zwischen zehn und max. 15 Grad sein. Lediglich die Hyazinthe mag es während dieser Zeit dunkel. Stehen die Pflanzen zu warm, kann dies zu vergeiltem Wuchs führen, sie “schiessen”. Die Blätter werden dünn, lang und können einknicken. Die Erde wird gleichmässig feucht, aber nicht naß gehalten.

vom eintopfen bis zur blüte haben die narzissen ca. acht und die hayzinthen ca. sechs wochen benötigt.

Wenn sich die Blüten öffnen, kann man die Frühblüher in der warmen Stube platzieren. Je wärmer sie jedoch stehen, desto schneller verblühen sie. Wandern sie über Nacht wieder an ein kühles Plätzchen, kann dies die Blütezeit verlängern.

Nach der Blüte wird normal weiter gegossen, bis die Blätter beginnen zu vertrocknen. So kann die Zwiebel die benötigten Nährstoffe einlagern um im nächsten Jahr erneut zu blühen. Übersommert werden die Zwiebeln kühl und trocken, oder man pflanzt sie in den Garten.

Frühlingsalpenveilchen (Cyclamen coum)

Damit sich unsere Herbstalpenveilchen nicht gar so einsam fühlen, wandern diese woche noch zwei Frühlingsalpenveilchen (Cyclamen coum) unter die Erde. Die Pflanztiefe beträgt ca. 5 cm, der Standort ist halbschattig unter unserem Garteneibisch. Mit der Blüte können wir dann so ab Februar rechnen. Interessanterweise hat eine der Knollen schon einige Blütenansätze ausgebildet.

Es handelt sich dabei um eine rosablühende Sorte, Frühlingsalpenveilchen sind auch noch mit weißen Blüten zu erhalten.

Prunkwinde (Ipomoea tricolor)

Die Prunkwinde (Ipomoea tricolor) ist eine aus Mexiko stammende, nicht winterharte Kletterpflanze. Unser erstes Exemplar haben wir im Sommer 2005 gesäat und seitdem vermehrt sie sich jedes Jahr selbst. Mittlerweile besiedelt sie viele Ecken unseres Gartens, von vollsonnig bis halbschattig. Es handelt sich hierbei um sehr schnell wachsende Pflanzen die eine Rankehilfe benötigen. Wird diese nicht zur Verfügung gestellt, dann behelfen sie sich selbst, wie an unserer überwucherten Hortensie unschwer zu erkennen ist.

Das besondere an der Prunkwinde ist, dass sie nur tagsüber blüht und ab dem frühen Mittag beginnt ihre Blüten zu schließen.

Herbstanemone (Anemone hupehensis)

Die Blütezeit der Herbstanemone (Anemone hupehensis) erstreckt sich von August bis Oktober. Ihr Standort im Garten sollte hell bis halbschattig sein, sie liebt einen nährstoffreichen, gut wasserdurchlässigen Boden der ihr aber trotzdem genügend Feuchtigkeit bietet. In kälteren Regionen empfiehlt sich ein Winterschutz.

Vermehren lässt sich die Herbstanemone (Anemone hupehensis) durch Teilung des Wurzelstocks.

Fleissiges Lieschen (Impatiens walleriana)

Das Fleissige Lieschen (Impatiens walleriana) ist ein echter Kübelpflanzen-Klassiker und erfreut uns mit seinen Blüten bis in den Oktober. Der Standort sollte hell bis halbschattig sein, gegossen mäßig, sodass die Erde weder austrocknet, noch Staunäße entsteht. Gedüngt wird während der Blütezeit einmal im Monat. Um es zu neuen Blüten anzuregen, muß Verblühtes von Zeit zu Zeit ausgedünnt werden.

Das Fleissige Lieschen ist nicht winterhart und sollte bei Temperaturen um die 10 Grad an einem hellen Platz überwintert werden. Gedüngt wird während dieser Zeit nicht.

Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)

Der Roter Fingerhut (Digitalis purpurea) fand erst in diesem Jahr Einzug in unseren Garten. Er kann bis zu über einem Meter hoch werden und ist zweijährig. Bei uns steht er vollsonnig. Der Rote Fingerhut ist eine Giftpflanze und vermehrt sich durch Selbstaussaat.

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