monnem

naturdünger

mit ausnahme des steingärtchens kam im mannheimer garten in diesem jahr kein dünger zum einsatz. trotzdem hatten wir mehr als üppig tomaten und was blühen sollte, hat dies auch getan. damit das auch im nächsten jahr so bleibt, dafür hat mütterchen natur gesorgt. denn ein tierischer besucher hat ein paar köttel im rasen hinterlassen.

naturduenger

keine ahnung was für ein vieh das war, von der grösse könnte es zu marder otter igel passen.

äpfel mit birnen vergleichen?

wird mir im supermarkt weit gereistes obst präsentiert, dann ignoriere ich dies zu allermeist. so auch geschehen bei der nashi aus china. aufgrund ihrer optik weckte dieses obsterl aber dennoch mein interesse, dachte ich doch bis dato, man könne äpfel nicht mit birnen vergleichen.

in der asiatischen heimat von pyrus pyrifolia scheint dies jedoch zu funktionieren. denn, obwohl schwer zu erkennen, handelt es sich hier um eine birne.

geschmacklich liegt die nashi zwischen süss und sauer und sie ist erstaunlich saftig. sie ist übrigens auch für den heimischen garten zu haben –>

herbstlicher blattfallschutz für den teich

damit uns durch die nun fallenden blätter das wasser nicht umkippt, haben wir dem teich eine abdeckung verpasst. dies sollte eigentlich in form eines spitzen dachs erfolgen, wurde aber aufgrund mangelnder stabilität wieder verworfen. es hat sich nämlich bereits beim aufstellen in seine einzelteile zerlegt. so haben wir lediglich ein paar latten über den teich gelegt, mit etwas schnur fixiert und das netz drüber gegeben.

sehr gute dienste leistet hier übrigens buddha, der sich nun als vernetzt betrachten darf.

wir können alles (ab) ausser thuja

eine der auflagen, die wir bei der übernahme des mannheimer gartens erhalten haben bestand darin, die thujahecken zu entfernen. da wir die abneigung gegen die sich pappig anfühlenden stinker mit unserem gartenverein teilen, hat uns dies emotional nicht sonderlich berührt.

in unserem garten befanden sich insgesamt vier (!) von diesen hecken, mit ca. 20 thujas. die ersten fünf fielen wenige tage später dem teich zum opfer und waren auch relativ leicht zu entfernen. einfach angraben, dagegen treten bis das ding kippt und anschliessend aus der erde ziehen.

gestern haben wir uns nun thujahecke nummero zwei gewidmet und durften feststellen, dass die abneigung wohl auf gegenseitigkeit beruht. denn obwohl die dinger mit ca. 50 zentimetern nicht wirklich tief wurzeln, haben sie sich gewehrt wie eine frau weinhaus, der man ans koks will.

das procedere ging dann so: rundumbuddeln, anheben, wurzeln mit dem beil zerhacken, ziehen, nochmal buddeln, wieder anheben, weitere wurzeln kleinhacken …

was die sache noch erschwerte, war der rückschnitt, mit dem unsere herzallerliebste gartenfreundin margot nicht warten konnte. denn wo nichts ist, kann man auch nicht dagegen treten.

pro thuja gingen so ca. eine bis anderthalb stunden drauf. die vielen kratzer an armen und beinen habe ich noch nicht gezählt. die aktion war übrigens so anstrengend, dass ich freiwillig kohlenhydrate in form von sprite bonbonwasser zu mir genommen habe.

eidechsennachwuchs

wenn man derzeit unseren mannheimer schrebrgarten betritt, dann wird man wusselnd begrüsst, denn eine ganze horde eidechsennachwuchs versucht sich in sicherheit zu bringen. grob geschätzt bevölkern derzeit ca. 5-6 adulte und 10 juvenile reptilientierchen unseren garten.

die lieben kleinen sind echt flink und lassen sich überhauptgarnichtgerne fotografieren, die müssen sich noch an den umgang mit uns gewöhnen. beim wachsen kann man ihnen beinahe zuschauen, hatten die meisten vor zwei wochen noch eine grösse von 4 cm, so sind mittlerweile einige mit geschätzten 6-8 cm vertreten.

unser eidechsenhügel scheint ihnen echt zu gefallen, aber sobald man sich ihm nähert, verschwinden sie zwischen den steinen …

eingeteicht

eigentlich wollten wir unseren mannheimer teich ja goldfischfrei halten – eigentlich. wäre da nicht dieser putzige geselle, den ich im sommer 2006 aus nachbar karls teich gefischt habe. er(?) war damals knapp einen zentimeter gross und zierte seitdem das aquarium im büro. im laufe der zeit wurde er so zahm, dass er das futter aus der hand nahm.

nachdem er dann eine aquarium nichtmehrkompatible grösse erreicht hatte, wollte ich ihn eigentlich weggeben – eigentlich. aber ab einem gewissen alter verdaut man das mit den trennungen ja nicht mehr so gut und aus angst, es könnte sich ein schwarzer schleier auf meine eh schon dünkle seele legen, landete der goldfisch nun doch im teich.

hier scheint er sich pudelig fischelig wohl zu fühlen, auch wenn sich das mit dem aus der hand fressen vorerst mal erledigt hat.

faule birnen

keinen schönen anblick bietet derzeit unser birnbaum, denn der eh schon kärgliche besatz mit früchten, befindet sich mehr otter weniger in der auflösung. desweiteren scheinen seine blätter mit einem pilz befallen zu sein, denn sie sind mit rostigen flecken überzogen.

naja, es hat sich ja auch niemand um das gute bäumchen gekümmert. seine zukunft ist eh ungewiss, denn margot plant an dieser stelle einen bambuswald.

teich: kaltes klares wasser

nach guten acht wochen scheinen sich die verhältnisse in unserem gartenteich eingespielt zu haben. die schwebealgen sind verschwunden und die fische zu erkennen. die meisten pflanzen sind gut angwachsen und einige, wie z. b. froschlöffel und houttuynia, zeigen bereits blüten.

die kois werden zunehmend zahmer, auch wenn sie durch das jetzt klare wasser wohl noch ein bisserl irritiert sind. schnell haben sie gelernt, an welcher stelle im teich sie ihr fresschen erhalten.

etwas anders sieht es bei den bitterlingen aus, sie verhalten sich nach wie vor scheu und sind eigentlich nur zu sehen, wenn es was zu futtern gibt. ihnen haben wir es übrigens zu verdanken, dass unser teich fast stechmückenlarvenfrei ist. was man von unseren regentonnen derzeit nicht behaupten kann …

der eidechsenhügel hat fertig …

… und ist ganz schön steingartig geraten. otter ist es am ende gar ein alpinum ..?

den eidechsen ist dies piepschnurzegal, sie nutzen ihn bereits ausgiebigst zum sonnenbaden. und ich fühle mich nun um ca. 400 kg steine und kiesel leichter. weitere bilder gibts hier: steingarten anlegen.

gepflanzt habe ich u. a. aloinopsis und delosperma, zwei südafrikaner aus der familie der mittagsblumengewächse.

fallobst

sie sind zwar noch nicht reif, aber trotzdem verliert unsere mannheimer birne bereits einige früchte. die noch etwas hart, aber durchaus geniessbar sind. irgendwie erinnert mich dieses fallobst ja an die haut ab 40 …

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