monnem

flügge

mit viel gepiepse hat gestern der rotschwanz-nachwuchs unter unserem vordach das nest verlassen. es waren insgesamt vier jungvögel. nun ist wieder ruhe eingekehrt.

geschätzte gänseblümchendichte: 50 %

rasen pfalz

wie das obige bild eindrucksvoll beweist, beträgt die (geschätzte) gänseblümchendichte im pfälzer rasen ca. 50 %. dieser hat auch noch eine ganze menge weiteres gekräut zu bieten.

rasen mannheim

anders hingegen verhält es sich im mannheimer schrebrgarten. dort haben wir den rasen erst vor zwei wochen gesät und er ist derzeit nur partiell am aufgehen. das angestrebte erscheinungsbild ist auch hier grün mit vielen farbtupfern.

sollten die jetzt noch nicht begrünten flächen kahl bleiben, dann werden wir nachsäen. anschliessend wird das ganze mit einer rasenblumenmischung veredelt.

morcheln (morchella)

mein freut sich ja nicht über jeden bewohner, der sich ohne eigenes zutun im heimischen garten breitmacht. in diesem fall ist das allerdiedings etwas anderes, denn so wie es aussieht, wird das mannheimer gärtchen nun von morcheln (morchella) bevölkert.

niedergelassen haben sich die speisepilze in einer halbschattigen, mit rindenmulch ausgelegten ecke. ob wir sie damit eingeschleppt haben otter der wind diese arbeit erledigt hat, wissen wir nicht. auch ob sie auch wirklich essbar sind, haben wir noch nicht getestet. den vielen maden die sich in ihnen aufhalten, scheinen sie jedoch zu schmecken.

morchella sp.

zur gattung morchella zählen ca. 15 arten, von denen die speisemorchel die bekannteste ist.

gefiederter untermieter

unter dem vordach im mannheimer gärtchen hat sich ein untermieter niedergelassen. seit einigen wochen nistet dort ein rotschwanz (phoenicurus). die genaue art habe ich noch nicht bestimmt.

am anfang war das vögelein immer ziemlich aufgeregt, wenn wir auf der bildfläche erschienen sind. es ist dann wie wild herumgeflattert, wohl in der hoffnung es könnte uns auf diese art vertreiben. mittlerweile hat es sich jedoch aklimatisiert und bleibt brav auf dem nest sitzen.

rotschwänze ernähren sich von insekten. hungern werden die kleinen bei uns wohl nicht müssen, denn sämtliche regentonnen sind prall gefüllt mit mückenlarven.

der erste frühling im eigenen garten

als schrebergärtner können wir auf eine langjährige erfahrung zurückblicken, dank vieler gastauftritte im pfälzer gärtchen. gerne standen wir dem cheffe und seiner liebsten mit gut gemeinten ratschlägen zur seite. und oft haben wir die beiden auch tatkräftig unterstützt. ich bevorzugt in sachen vernichtung von alkoholischen getränken. doch etwas anderes ist es, wenn man sich ein eigenes gärtchen gönnt, wie wir es im letzen mai dann auch getan haben.

so war ich denn auch gespannt wie eine kaiserkrone, was denn so alles bei uns frühblüht. denn bei unserem letztjährigen einzug war diese phase schon so gut wie vorbei.

viel geht derzeit noch nicht und da wir unsere zwiebeln erst im dezember 2008, eine woche vor der grossen kälte, gepflanzt haben, wird es wohl noch ein weilchen dauern. so müssen wir uns vorerst an dem vom vorbesitzer ausgebrachten erfreuen.

der hatte nicht nur einen köter, dessen angekaute knochen wir mit jedem grabvorgang nach oben befördern, sondern wohl auch den hang zur farbe lila. aber das zeug blüht zumindest mal schon.

krokus (crocus)

schneeglöckchen (galanthus)

wir haben im letzten dezember zwar auch wie die verrückten schneeglöckchen-zwiebeln gesteckt, aber irgendwie sind die meisten nicht aufgegangen. die hier stammen noch vom vorbesitzer.

feuerwanze

in sachen krabbelgetier gab es übrigens auch schon einiges zu beobachten, wie z. b. feuerwanzen.

spinne

diese putzige kleine thekla bewohnt übrigens eine meiner primeln auf dem balkon.

gartenorchideen

nicht alles was unter der bezeichnung gartenorchidee offeriert wird, eignet sich auch für die ganzjährige kultur im garten. so sind z. b. die tibetorchidee (pleione formosana) und die japanorchidee (bletilla striata) nur bedingt frostresistent. aus diesem grund werden sie bei mir im topf auf dem balkon kultiviert und verbringen den winter im kühlen, aber frostfreien keller.

aus diesem quartier habe ich die beiden vor ca. zwei wochen befreit, ihnen neue erde gegönnt und sie dann bei ca. 10-15 grad platziert. die ersten neutriebe sind nun bereits zu sehen.

das volle risiko bin ich bei pleione limprichtii eingegangen, sie gilt nämlich als winterhart. aus diesem grund durfte sie im topf draussen bleiben. bin mal gespannt ob sie es überlebt hat, denn bis jetzt ist noch kein austrieb zu erkennen. ist allerdiedings auch noch sehr früh.

1-2: bletilla striata (japanorchidee), 2-3: pleione formosana (tibetorchidee)

wirklich winterhart und somit für den garten geeignet, sind die frauenschuhe aus der gattung cypripedium. davon habe ich mir im letzten herbst auch eine gegönnt und hoffe, schon in diesem jahr die ersten blütenbilder hier präsentieren zu können. unter dem namen frauenschuh sind übrigens auch noch die vertreter der gattungen paphiopedilum und phragmipedium bekannt. diese stammen aber aus tropischen gefilden und sollten im zimmer kultiviert werden.

das ich meine orchideen auf dem balkon habe hat auch damit zu tun, dass zumindest unser mannheimer schrebergärtchen derzeit kaum schattenplätze bietet. und die direkte mittagssonne möchte ich den pflänzchen nicht zumuten.

wir hatten “besuch”

eigentlich wollte ich heute ja ein nettes kleines artikelchen schreiben, was derzeit im gärtchen so alles spriesst, bzw. die vergangenen mehr wie als frostigen wochen nicht überlebt hat. doch da hat man mir einen strich durch die rechnung gemacht, denn: wir hatten “besuch”.

es handelt sich hierbei aber um den besuch, von der eher unerwünschten sorte, der übrigens auch 13 unserer nachbarn “beglückt” hat. was in der mannheimer gartenanlage wohl nichts ungewöhnliches ist, denn vor allem die gärten am rand, wie wir einen haben, scheinen sich während der winterliche nächte enormer beliebtheit zu erfreuen.

eintritt verschafft hat man sich übrigens durch das eintreten der tür. der rahmen hängt jetzt auf halb acht und das teil lässt sich nicht mehr schliessen. und weil das ganze wohl soviel spass gemacht hat, wurden gleich auch noch ein paar glasbausteine eingeschlagen.

entwendet wurde – soweit ich das bis jetzt beurteilen kann – nur unser buddha-wandteppich und eine doppelluftmatratze. tja, der luxus in unserer kleinen datscha hält sich eben in grenzen.

unseren geräteschuppen habe ich bis jetzt nicht für den allersichersten gehalten, aber an seiner tür sind unsere “besucher” gescheitert. hier haben sie wohl zuerst die scheibe eingeschlagen und dann versucht die tür einzutreten. dem abdruck nach zu urteilen, war da wohl ein riese am werk, denn die schuhgrösse würde ich locker auf 46-50 taxieren.

warum man aber an einem schrank, der offen unter der pergola steht, die scheiben einschlagen muss, will sich mir nicht wirklich erschliessen. und das dart nur von der wand reissen und dann nicht mitnehmen otter kaputtelich machen, ist ja irgendwie auch doof. zu den umgetretenen leuchten will ich jetzt mal gar nichts sagen …

selbstverfreilich haben wir das ganze zur anzeige gebracht, aber ob die täter jemals geschnappt werden – naja. und vor zukünftigen “besuchern” werden wir uns wohl auch nicht schützen können.

beetchaos

trotz winterlicher temperaturen nahe null, sind wir derzeit fleissigst am werkeln. so haben wir die restlichen erdhügel vom teichbau in die neuen gemüsebeete verteilt. eine hälfte des komposts wurde ebenfalls untergehoben, denn das hässliche beton-bretterwerk wird im nächsten jahr durch zwei schickerliche plastikkompostierer ersetzt.

nach getaner arbeit, das kräuterbeet ist schon so gut wie eingerahmt, kam uns dann die glorreiche idee, dass das gemüse hinter dem haus ja viiiiiiiel zu wenig licht erhält. aus diesem grund werden wir die gemüsebeete in den vorderen bereich des gartens verlegen …

… warum eigentlich kommen einem diese ideen immer erst dann, wenn man mit der arbeit fast fertig ist ..?

das steingärtchen ist verpackt

was man nicht so alles macht für das geliebte grünzeugs. so durfte ich heute meinen inneren schweinehund überwinden, habe mich mit hammer und nägeln bewaffnet, um das steingärtchen winterfest zu machen. notwendig war dies, ob der vielen südafrikanischen exoten aus der familie der mittagsblumengewächse (aizoazeae). denn die vertragen durchaus winterliches frösteln, aber nicht in kombination mit nassen füssen.

eigentlich wollte ich die pflöcke ja noch mit ein paar latten verstreben (nennt man das so?). aber nachdem ich viere von den dingern mit einem beil in den boden befördert hatte, befand ich das ganze für doch äusserst stabil. im gegensatz zu meiner leicht zitternden bitrizepsmuskulatur.

zur abdeckung habe ich die dickste malerfolie wo da zu kriegen war verwendet und zwar doppelt. was anderes hatten die im baumarkt hier in stadtmitte auch nicht. sicher, ich hätte auch die etwas grösseren märkte ein bisserl ausserhalb abklappern können. aber vor lauter der dort feilgebotenen zimmerpflanzen vergesse ich dann meist den eigentlichen grund meines besuchs. und das ding hier umme ecke führt kein grünzeugs nicht.

zugegeben, einen konstrukteurswettbewerb werde ich mit meinem gebastel eher nicht gewinnen. aber wenn meine putzipützi mittagsblümchen im nächsten frühjahr noch frisch und knackich sind, dann hat das ding seinen zweck erfüllt.

chrysanthemen (chrysanthemum)

bis heute dachte ich über chrysanthemen (chrysanthemum), dass auch sie als unvermeidbare grabpflanzen einmal ertragen werden muss. nachdem ich dann aber diese prachtstücke in einem der benachbarten gärten entdecken durfte …

… konnte ich mich mit der vorstellung anfreunden, dies bereits im hier und jetzt zu tun.

gartenpflanzen
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