monnem

schutz der lebenden fische – ein teich rüstet auf

da unsere allseits beliebtes “monnem” an zwei flüßen beheimatet und eine reihe benachbarter “baggerseen” nicht unweit unseres gartenparadieses liegen, bekamen wir gelegentlich besuch von einem graureiher [ardea cinerea], der sich in dieser umgebung sehr heimisch fühlt. dieses schlaue, große und graue  federtier, genannt auch fischreiher, endeckte  in unseren garten ganz schnell den teich mit unseren kois. die kois wurden von da an nicht mehr gesehen und wir dachten die seien alle bei neptun. schnell war klar, das mit uns wird nicht harmonieren. wir sind keine snackbar und unsere fische (auch wenn`s nur kalte, klitsches vielfrasse sind) nichts für

teich

zwischendurch! also, mußte eine fischfreundliche lösung her! da unser teich auf zwei seiten reiherfreundliche einstiege hat, kamen wir zuerst auf die idee mit einem netz den teich abzudecken, oder den tümpel mit schnüren quer zu bespannen. das scheiterte aber an dem miserablen aussehen. sehr spontan entschieden wir uns für einen zaun. eigentlich wollten wir auf dieses gestalterische element verzichten um die natürlichkeit zu bewahren. aber: unsere fische werden von tag zu tag zutraulicher, ist dies nicht der beweiß, es wirkt. ich hoffe nur, das sie nicht eines tages darauf zuschwimmen und blubbern, “der zaun muß weg – wir sind der teich”!

eidechsen minis

während in anderen gärten die frösche ihr “unheil” treiben, erfreuen wir uns über die jährliche eidechsenbabyinvasion. das ist übrigens die zeit, in der auch bei mir muttergefühle hochkommen. denn eins der derzeit ungefähr sechs zentimeter grossen tierchen durfte ich aus einem spinnennetz befreien. zwei weitere fand ich in unseren regentonnen und habe sie vor dem ertrinken gerettet. die vierte hat den versuch darin den freischwimmer zu machen leider nicht überlebt.

dahlienblüten

in diesem jahr mussten wir beide gärten mit komplett neuen dahlien ausstatten, denn die alten sind uns im winter erfroren. die ersten beiden bilder entstanden in der pfalz, die anderen beiden zeigen die mannheimer dahlien. diese gerupfte optik verdanken sie den nächtlichen besuchen der schnecken.

hülsenfrüchte

hülsenfrüchte, umgangssprachlich auch als leguminosen bekannt, werden als nutz- otter zierpflanzen kultiviert. wobei auch die nutzpflanzen optisch etwas zu bieten haben, wie man an den erbsenblüten unschwer erkennen kann. aus jux und dollerei haben wir deshalb im mannheimer gärtchen mal ein paar linsen und kichererbsen ausgesät. grosse erträge erwarten wir da aber nicht.

in der wohnung keimen die linsen bereits nach zwei tagen, im garten haben sie dafür ungefähr fünf tage benötigt.

zu den hülsenfrüchten zählen übrigens auch so popläre zierpflanzen wie der ginster otter der goldregen.

v. l. n. r.: buschbohnenblüten, erbsenblüten, ginsterblüten, linsenkeimlinge, platterbsenblüten (die habe ich verwildert auf einem acker hinter dem pfälzer garten entdeckt).

seerosenblüten

die seerosen in beiden gärten haben ihre ersten blüten geöffnet. während die pfälzer (weiss) mit ihren blättern bereits den halben teich überwuchert haben, lassen sich die mannheimer (rosa) damit noch etwas zeit. aber die haben wir ja auch erst im letzten jahr gepflanzt.

die seerosen halten ihre blüten übrigens während der nacht geschlossen.

kakteenblüte

die mitglieder der gattung opuntia sind umgangssprachlich als feigenkakteen bekannt. einige von ihnen stammen aus den usa otter aus kanada und können auch in unseren breiten ganzjährig im garten kultiviert werden. das sich das lohnt, kann man an den bildern unschwer erkennen.

im mannheimer garten haben wir fünf opuntien, zwei davon sind derzeit am blühen und eine weitere ist am knospen.

schwarze mückenlarven

schwarze mückenlarven sind mir bereits seit jahren bekannt, als vitaminreiches futter für aquarienfische. im zoofachhandel sind sie lebend, gefroren otter getrocknet zu erhalten. da sich die aqauristik bei mir auf ein nano aquarium mit ein paar wasserpflanzen reduziert hat, finde ich für sie derzeit keine verwendung. das scheinen die viecher gerochen zu haben und sie machen sich nun in unseren regentonnen unverschämt breit.

es handelt sich dabei übrigens um stechmückenlarven. diese haben keine kiemen, sondern beziehen ihren sauerstoff aus der luft. auf dem zweiten bild von links kann man das atemrohr ganz gut erkennen.

damit wir in ein paar tagen nicht aussehen wie die streuselkuchen, fische ich die regelmässig ab. aber wirklich helfen tut das nicht.

was die wasserqualität angeht, sind die larven der nervenden blutsauger sehr genügsam. wir haben im letzten jahr eine brennnesseljauch angesetzt, selbst dort waren sie zu finden.

molchinvasion

keine ahnung habe ich nicht, was derzeit in die unsere gartenanlage bevölkernden molche gefahren ist. denn jeden zweiten tag fischen wir einen otter mehrere von ihnen aus unserer regentonne. das teil ist über einen meter hoch und wie sie da hineinkommen ist mir unbegreiflich.

es handelt sich dabei um alpen- otter bergmolche (triturus alpestris). gestern haben wir nun die regentonnen neu arrangiert, mal sehen ob es so weitergeht.

dieses bergmolch-männchen befindet sich übrigens gerade in der häutung, wie man an den kleinen wulsten hinter dem kopf und am schwanzansatz sehen kann.

hinter unserem geräteschuppen haben wir einen kleinen schattigen streifen mit reichlich wildwuchs. diesen werde ich in den nächsten tagen molchfreundlich ausbauen und einige versteckmöglichkeiten hinzufügen.

pfingstrosen (paeonia)

kann man diese blütenpracht übersehen ..?

man kann! denn baff erstaunt war ich gestern, welch herrliche pfingstrosen (paeonia) derzeit im mannheimer schrebergarten blühen. die haben wir vom vorpächter übernommen und wenn ich mir recht erinnere, hatten die im letzten jahr nicht eine einzige blüte. es bestand sogar die idee, sie zu entfernen.

platziert sind die pfingstrosen bei uns absonnig. d. h. vor der prallen mittaggsonne schützt sie der kirschbaum. je nach wetterlage gibts mal eine otter zwei kannen wasser. gedüngt wird nicht. scheint ihnen auch nicht wirklich zu fehlen.

update: den süssen habe ich eine eigene seite gewidmet, zu finden unter pfingstrose.info.

kermits verwandtschaft

die kleinen vögelchen sind ausgeflogen, aber dennoch sind wir nicht ganz ohne gesellschaft. denn kermits verwandtschaft gab sich gestern die ehre und wir durften unseren ersten frosch im teich begrüssen. der putzige kleine hüpfer ist ziemlich cool und verschwindet erst, wenn wir uns auf mehr wie als einen meter nähern. für mich sieht es aus, als handle es sich dabei um einen teichfrosch (rana esculenta). aber für diese aussage würde ich meine hand nicht ins feuer legen.

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