monnem

lebensraum buddha

buddha

immer wenn ich meine akeleien knipsen will, steht mir dieser schäbige schicke buddha im weg herum.

aus diesem grund wollte ich ihm gestern ein noch adäquaterbesser passendes plätzchen gönnen. da hatte ich die rechnung allerdiedings ohne unsere garteneigene gesundheitspolizei gemacht. denn ein paar ameisen haben sich unter ihm niedergelassen.

ameisennest

ich habe es natürlich nicht übers herz gebracht, das tierische zuhause zu zerstören. und jetzt geh ich mir mal schlau machen, wie ich das so erworbene gute karma optimal nutzen kann.

vielleicht kann ich mir ja ein passendes chameleon dazu kaufen … ?

müschkültür

mischkultur

getreu dem motto “alles muss raus” habe ich begonnen, an gemüse zu pflanzen, was ich die letzten wochen zuhause vorgezogen habe. dabei herausgekommen ist ein lustiges beet, vielfältiger art.

bereits in den schneckenringen zu sehen sind: staudensellerie, pak choi, radicchio. die beiden zwiebeln haben den letzten winter überlebt. desweiteren enthält meine mischkultur vom feinsten seit heute auch noch saatgut vom radieschen, der karotte und eine rote beete mit der sehr määännlich klingenden sortenbezeichnung “bull’s blood”.

will mal hoffen, die teile schmecken nicht nach testosteron.

zwischen den schneckenringen habe ich noch meine restlichen schalotten versteckt.

wenn man es botanisch betrachtet, dann beinhaltet mein müschkültürbeetchen nun arten aus den folgenden familien:

amaryllisgewächse, doldenblütler, kreuzblütengewächse und fuchsschwanzgewächse.

wie ich das mit den folgenkulturen mache, die sich ja familientechnisch unterscheiden sollen, darüber muss ich mal bei einem bierchen nachdenken.

die letzten narzissenblüten …

narcissus triandrus

… zumindest im mannheimer gärtchen, gehören zu einer engelstränen-narzisse (narcissus triandrus). damit wäre dieses thema für 2012 dann auch durch. denn obwohl ich wieder gefühlte fünfzig doppelzentner bilder geschossen habe, außerhalb der saison darüber zu bloggen ist auch für mich irgendwie komisch.

engelstränen-narzisse

puffbohne

puffbohne

wow, unserer feldsalat hat heuer aber schon früh sehr große blätter. so dachte ich gestern, beim anblick dieser vor kurzem gekeimten puffbohnen. dann fiel mir ein, wir haben ja keinen feldsalat nicht gesät, weil das geißblattgewächs im mannheimer gärtchen einfach nicht wachsen will.

die puffbohne heißt mit botanischem namen vicia faba und ist eigentlich eine wicke. im volksmund ist sie auch als dicke bohne, große bohne, pferdebohne, saubohne, viehbohne, schweinsbohne, ackerbohne oder faberbohne bekannt.

verzehrt werden die jungen und noch unreifen bohnen, die man getrocknet otter gefroren lagern kann.

lungenkraut

lungenkraut

eine staude, die wir im mannheimer und pfälzer gärtchen haben, ist das lungenkraut (pulmonaria officinalis). es wirkt auf den ersten blick ein bisserl unscheinbar. eigentlich wollte ich es hier schon längst mal vorgestellt gehabt haben. es ist übrigens nahe verwandt mit dem borretsch, über den ich auch schon lange mal was geschrieben gehabt haben wollte.

pulmonaria officinalis

der widerspenstigen tötung

das chinaschilf (miscanthus sinensis) ist eine stolze und robuste pflanze. wir haben es im mannheimer gärtchen vom vorpächter übernommen und in sorten selbst gepflanzt. ein teil davon muss nun platz machen, für eine birne die auf den namen luise hört.

chinaschilf

aus diesem grund hatte ich vor, das pflänzchen locker auszubuddeln und es “fachgerecht zu entsorgen”. also dort zu pflanzen, wo es keinen niemand nicht stört.

wenn das mal so einfach wäre. denn die ungefähr drei zentimeter dicken rhizome sind so fest wie drahtseile. desderwegen musste ich den boden mit dem hackebeilchen vorlockern und dann zentimeter für zentimeter mit dem spaten abstechen. zum umpflanzen eignet sich davon nichts mehr.

es handelt sich übrigens um die pflanze auf dem unteren bild links hinten.

miscanthus sinensis

sollte ich mir ob dieses mordens eine portion schlechtes karma eingehandelt haben, dann würde ich gerne als wechselkröte wiedergeboren werden.

neues aus entenhausen

die fische im mannheimer teich haben sich schon immer durch ihr eher sensibles wesen ausgezeichnet. nach jedem winter dauerte es einige wochen, bis sie sich wieder an uns gewöhnt hatten. so waren wir gestern auch nicht verwundert, als sich kein fischli nicht zeigte.

der grund für dieses scheue verhalten lag diesmal nicht in unserem erscheinen, die gefahr kam von oben, in form eines entenpäarchen, welches unseren teich für sich entdeckt hat.

enten

damit sich das federvieh auch so richtig wohl bei uns fühlt, wurde es sofort gefüttert. was meines erachtens keine nicht sehr kluge entscheidung nicht war. denn wenn es “gut” für uns und den teich läuft, haben wir die beiden jetzt regelmäßig an der backe.

sie kamen übrigens just in dem moment angeflattert, als ich gerade den neuen gasgrill ausgeschaltet hatte.

robust, robust!

pastinake

über die frostbeulen, die der letzte winter hinterlassen hat, habe ich ja hier berichtet. mittlerweile ist bei den meisten pflanzen zu erkennen, ob noch leben in ihnen steckt otter nicht.

als erstaunlich robust hat sich die pastinake (pastinaca sativa) erwiesen. da haben wir beim ernten im herbst 2011 einige pflanzen übersehen, die jetzt putzmutzimunter austreiben.

herbstrübe

selbst von meinen viel zu spät gesäten herbstrüben – der name bezieht sich auf die ernte- und nicht die aussaatzeit – haben zwei pflänzchen überlebt. wollte ich davon eine superwinterharte sorte erschaffen, müsste ich mit den beiden weiterzüchten.

pfirsichblüte

pfirsichblüte

selbst wenn unser pfirsich (prunus persica) im monnemer gärtsche keine einzige frucht nicht tragen sollte, hat sich das pflanzen gelohnt. seine tuffigen rosa blüten sind schon von weitem zu erkennen.

es handelt sich um die sorte “SugarBaby®”, einen sogenannten tellerpfirsich. da will ich mal hoffen, man hat den nicht nur auf spülmaschinenfestigkeit, sondern auch auf geschmack gezüchtet.

pfirsichblüten

müll

wenn die bäume und sträucher rund um die mannheimer gartenanlage im winter blattlos sind, kann man zwischen ihnen so einiges entdecken. findige kleingärtner scheinen sie zum entsorgen von grünschnitt und überzähligen pflanzen zu nutzen. wir machen das natürlich nicht. hüstel, hüstel …

müll

so ist ein immer gut gedüngtes und artenreiches areal entstanden, in dem es im frühjahr blüht und im sommer grünt. vögel und sonstiges getier können sich darin verstecken um sich der aufzucht des nachwuchses zu widmen. alles im grünen bereich.

müllhalde

leider gibt es auch einige zeitgenossen, die den unterschied zwischen organischen stoffen und gewöhnlichem hausmüll nicht kennen. es werden ganze müllsäcke dort abgeladen, die sich irgendwann auflösen.

die beiden bilder zeigen übrigens nur einen kleinen und harmlosen ausschnitt dessen, was man alles finden kann.

kommentieren muss ich das ja wohl nicht, otter … ?

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