narzissenblüte

im garten blühen sie derzeit zwar noch nicht, es sind aber zum teil schon die ersten blattspitzen zu sehen. aber zum glück werden einige narzissensorten ja auch für die zimmerkultur angeboten. wie z. b. die unten abgebildete narcissus “paperwhite”, eine auf narcissus tazetta basierende zuchtform. die blühen bei mir nun schon ca. vier wochen. eine zwiebel kann bis zu vier blütenstängel hervorbringen.

winterblüher

die als christ- otter schneerose bekannte helleborus niger haben wir im mannheimer und im pfälzer garten. neben den alpenveilchen und (in milden wintern) ringelblumen ist das unser einziger winterblüher. das bild zeigt übrigens den stempel und die pollen.

maracuja

wenn bei mir in der wohnung exotische früchte zu finden sind, dann muss das einen grund haben. ich stehe nämlich auf eine an die jahreszeit möglichst angepasste ernährung. das hat aber nicht nur ökologische gründe, denn meist schmeckt das von irgendwoher geflogene zeug einfach nicht. wie z. b. die unten abgebildete maracuja.

die habe ich gekauft, da ich aus ihren samen pflanzen anziehen will. denn derzeit bastel ich an einer seite über die passionsblume. dort gibt es auch ein paar infos zur verwandten gattung adenia. diese oft einen caudex bildenden pflanzen sind bis jetzt nämlich nur in liebhaberkreisen bekannt.

indische waschnuss

da ich derzeit zusammen mit meiner herz- und gartenfreundin margot an einer seite zum thema ayurveda rezepte arbeite, kam ich in den genuss, die indische waschnuss zu testen. die kommt bei ihr nämlich schon seit langem zum einsatz.

aber erstmal ein bisserl botanik, denn schliesslich sind wir hier ja ein gartenblog.

bei der indischen waschnuss handelt es sich um die samen des waschnussbaum (sapindus mukorossi). diese aus asien stammende pflanze zählt zu den seifenbaumgewächsen (sapindaceae). entfernt verwandtschaftliche verhältnisse bestehen somit zum ahorn (acer), zur rosskastanie (aesculus), zum beliebten muntermacher guaraná (paullinia cupana) sowie zur litchi (litchi chinensis).

zum waschen werden die samenschalen eingesetzt, den kern sollte man entsorgen. aus purer faulheit habe ich jedoch die ganzen samen verwendet. diese gibt man in ein stoffsächchen. ihre reinigende wirkung verdanken sie dem saponin. auf den einsatz eines weichspülers habe ich übrigens verzichtet. meine wäsche wurde sauber.

die waschnüsse haben zwar einen leicht seifenartigen geruch, dieser überträgt sich aber nicht auf die wäsche.

wenn man den versprechungen der diversen anbieter glauben schenken darf, dann handelt es sich bei der waschnuss um ein ökologisch sinnvolles produkt. es existieren jedoch auch widersprüchliche untersuchungen, wie z. b. hier. was das ganze für die anwender in den ursprungsländern für auswirkungen hat, kann man hier nachlesen.

so wie ich das sehe, eignet sich die indische waschnuss für leicht verschmutzte wäsche. ich werde also auch weiterhin flüssiges waschmittel vorhalten.

im handel sind ganze samen, die schalen, waschnuss-pulver und fertiges -waschmittel zu erhalten.

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