mein erdfeind!

flughafer

Wir sehen hier den Flughafer [Avena fatua] im Frühstadium, ein äußerst nerviges, penetrantes, schwer auszurottendes Rispengras das bis zu 1,5m und mehr in die Höhe schießt. Es gedeiht über Europa bis Zentralasien und Nordafrika, natürlich wurde es auch in die Neue Welt eingeschleppt, und ich weiß, die Amerikaner werden es nie wieder los werden. Dank seiner Spelzen die dick und dick mit Samen besetzt sind und vom Winde verweht werden, hat der fleißige Hobbygärtner aller Hand zu tun. Und genau wie der Film, bewirkt die Pflanze ein Drama in mir, jeden dritten oder vierten Tag, kann im Garten irgendwo ein Pflänzlein gejähtet werden. Natürlich an nicht zugänglichen Stellen, oder mitten in den Beeten. Das Kraut hat natürlich fiese, lange Wurzeln, deswegen hat es mir schon schweißtreibende Abendende und Wochenenden beschert, wobei ich auf Knien durch unser Gartenparadies gekrochen bin, um den “böhsen” Übertäter zu beseitigen. Zum Schluss traue ich mich es gar nicht zu sagen: “Aber eigentlich ist es eine hübsche Pflanze?!” Nein, das habe ich jetzt nicht gesagt, immer daran denken, wunde Knien und schmerzender Rücken. Mein – Dein -Euer Erdfeind!!!

schutz der lebenden fische – ein teich rüstet auf

da unsere allseits beliebtes “monnem” an zwei flüßen beheimatet und eine reihe benachbarter “baggerseen” nicht unweit unseres gartenparadieses liegen, bekamen wir gelegentlich besuch von einem graureiher [ardea cinerea], der sich in dieser umgebung sehr heimisch fühlt. dieses schlaue, große und graue  federtier, genannt auch fischreiher, endeckte  in unseren garten ganz schnell den teich mit unseren kois. die kois wurden von da an nicht mehr gesehen und wir dachten die seien alle bei neptun. schnell war klar, das mit uns wird nicht harmonieren. wir sind keine snackbar und unsere fische (auch wenn`s nur kalte, klitsches vielfrasse sind) nichts für

teich

zwischendurch! also, mußte eine fischfreundliche lösung her! da unser teich auf zwei seiten reiherfreundliche einstiege hat, kamen wir zuerst auf die idee mit einem netz den teich abzudecken, oder den tümpel mit schnüren quer zu bespannen. das scheiterte aber an dem miserablen aussehen. sehr spontan entschieden wir uns für einen zaun. eigentlich wollten wir auf dieses gestalterische element verzichten um die natürlichkeit zu bewahren. aber: unsere fische werden von tag zu tag zutraulicher, ist dies nicht der beweiß, es wirkt. ich hoffe nur, das sie nicht eines tages darauf zuschwimmen und blubbern, “der zaun muß weg – wir sind der teich”!

eidechsen minis

während in anderen gärten die frösche ihr “unheil” treiben, erfreuen wir uns über die jährliche eidechsenbabyinvasion. das ist übrigens die zeit, in der auch bei mir muttergefühle hochkommen. denn eins der derzeit ungefähr sechs zentimeter grossen tierchen durfte ich aus einem spinnennetz befreien. zwei weitere fand ich in unseren regentonnen und habe sie vor dem ertrinken gerettet. die vierte hat den versuch darin den freischwimmer zu machen leider nicht überlebt.

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