milchstern (ornithogalum umbellatum)

die gattung ornithogalum beinhaltet mehr als 200 arten und zählt zur familie der hyazinthengewächse (hyacinthaceae). im deutschen sprachraum sind sie als milchsterne bekannt. von ornithogalum umbellatum existieren zwei unterarten (ssp.), die in europa beheimatet sind. seine blütezeit erstreckt sich von april bis juni.

weitere namen: stern von bethlehem, doldenmilchstern.

ornithogalum umbellatum (milchstern) im garten

der milchstern bevorzugt einen sonnigen standort. der boden sollte nicht zu feucht sein und kann etwas sand enthalten. die pflanztiefe der zwiebeln beträgt zwischen fünf und zehn zentimetern. gedüngt wird er bei uns nicht. einige zeit nach der blüte beginnen die blätter zu vertrocknen, dann können sie abgeschnitten werden.

vermehrung

der milchstern (ornithogalum umbellatum) vermehrt sich durch selbstaussaat oder tochterzwiebeln.

morcheln (morchella)

mein freut sich ja nicht über jeden bewohner, der sich ohne eigenes zutun im heimischen garten breitmacht. in diesem fall ist das allerdiedings etwas anderes, denn so wie es aussieht, wird das mannheimer gärtchen nun von morcheln (morchella) bevölkert.

niedergelassen haben sich die speisepilze in einer halbschattigen, mit rindenmulch ausgelegten ecke. ob wir sie damit eingeschleppt haben otter der wind diese arbeit erledigt hat, wissen wir nicht. auch ob sie auch wirklich essbar sind, haben wir noch nicht getestet. den vielen maden die sich in ihnen aufhalten, scheinen sie jedoch zu schmecken.

morchella sp.

zur gattung morchella zählen ca. 15 arten, von denen die speisemorchel die bekannteste ist.

gefiederter untermieter

unter dem vordach im mannheimer gärtchen hat sich ein untermieter niedergelassen. seit einigen wochen nistet dort ein rotschwanz (phoenicurus). die genaue art habe ich noch nicht bestimmt.

am anfang war das vögelein immer ziemlich aufgeregt, wenn wir auf der bildfläche erschienen sind. es ist dann wie wild herumgeflattert, wohl in der hoffnung es könnte uns auf diese art vertreiben. mittlerweile hat es sich jedoch aklimatisiert und bleibt brav auf dem nest sitzen.

rotschwänze ernähren sich von insekten. hungern werden die kleinen bei uns wohl nicht müssen, denn sämtliche regentonnen sind prall gefüllt mit mückenlarven.

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