eingeteicht

eigentlich wollten wir unseren mannheimer teich ja goldfischfrei halten – eigentlich. wäre da nicht dieser putzige geselle, den ich im sommer 2006 aus nachbar karls teich gefischt habe. er(?) war damals knapp einen zentimeter gross und zierte seitdem das aquarium im büro. im laufe der zeit wurde er so zahm, dass er das futter aus der hand nahm.

nachdem er dann eine aquarium nichtmehrkompatible grösse erreicht hatte, wollte ich ihn eigentlich weggeben – eigentlich. aber ab einem gewissen alter verdaut man das mit den trennungen ja nicht mehr so gut und aus angst, es könnte sich ein schwarzer schleier auf meine eh schon dünkle seele legen, landete der goldfisch nun doch im teich.

hier scheint er sich pudelig fischelig wohl zu fühlen, auch wenn sich das mit dem aus der hand fressen vorerst mal erledigt hat.

goldfisch

japanische krötenlilie

die blüten der japanischen krötenlilie (tricyrtis) können es in sachen charme und anmut mit jeder orchidee aufnehmen. davon ist in diesem stadium leider noch nichts zu erkennen …

krötenlilien haben wir im mannheimer und im pfälzer garten. sie sind bei uns vollsonnig platziert.

japanische kroetenlilie

funkienblüte

unsere funkien (hosta cultivars) sind derzeit schwer beschäftigt ihre blüten zu öffnen. davon kann sie auch ein heftiges sommergewitter nicht abbringen.

faule birnen

keinen schönen anblick bietet derzeit unser birnbaum, denn der eh schon kärgliche besatz mit früchten, befindet sich mehr otter weniger in der auflösung. desweiteren scheinen seine blätter mit einem pilz befallen zu sein, denn sie sind mit rostigen flecken überzogen.

naja, es hat sich ja auch niemand um das gute bäumchen gekümmert. seine zukunft ist eh ungewiss, denn margot plant an dieser stelle einen bambuswald.

teich: kaltes klares wasser

nach guten acht wochen scheinen sich die verhältnisse in unserem gartenteich eingespielt zu haben. die schwebealgen sind verschwunden und die fische zu erkennen. die meisten pflanzen sind gut angwachsen und einige, wie z. b. froschlöffel und houttuynia, zeigen bereits blüten.

die kois werden zunehmend zahmer, auch wenn sie durch das jetzt klare wasser wohl noch ein bisserl irritiert sind. schnell haben sie gelernt, an welcher stelle im teich sie ihr fresschen erhalten.

etwas anders sieht es bei den bitterlingen aus, sie verhalten sich nach wie vor scheu und sind eigentlich nur zu sehen, wenn es was zu futtern gibt. ihnen haben wir es übrigens zu verdanken, dass unser teich fast stechmückenlarvenfrei ist. was man von unseren regentonnen derzeit nicht behaupten kann …

der eidechsenhügel hat fertig …

… und ist ganz schön steingartig geraten. otter ist es am ende gar ein alpinum ..?

den eidechsen ist dies piepschnurzegal, sie nutzen ihn bereits ausgiebigst zum sonnenbaden. und ich fühle mich nun um ca. 400 kg steine und kiesel leichter. weitere bilder gibts hier: steingarten anlegen.

gepflanzt habe ich u. a. aloinopsis und delosperma, zwei südafrikaner aus der familie der mittagsblumengewächse.

eyecatcher des monats

die eyecatcher des monats sind, zumindest im pfälzer garten, die dahlien und die kokardenblumen. und ich vermute mal stark, nachdem er sie zum winter nicht mehr ausbuddeln muss, hat auch unser cheffe seinen frieden mit den dahlien geschlossen. wie sonst wäre es zu erklären, dass er den garten mit fünf weiteren exemplaren aufgerüstet hat ..?

dahlie (dahlia)

kokardenblume (gaillardia)

fallobst

sie sind zwar noch nicht reif, aber trotzdem verliert unsere mannheimer birne bereits einige früchte. die noch etwas hart, aber durchaus geniessbar sind. irgendwie erinnert mich dieses fallobst ja an die haut ab 40 …

fallobst

sonnenhut (rudbeckia)

vom sonnenhut (rudbeckia) existieren verschiedene arten, r. laciniata z. b. kann bis zu zwei meter hoch werden. er wird auch noch als langer heinrich bezeichnet. der prächtige sonnenhut (rudbeckia fulgida) bleibt mit 50 bis 80 zentimetern etwas kleiner.

er mag einen sonnigen standort und kann vom juli bis in den oktober blühen.

prächtiger sonnenhut (rudbeckia fulgida)

portulakröschen (portulaca grandiflora)

unser mannheimer schrebrgarten birgt durchaus auch gefahren. denn auf dem weg dorthin, befinden sich mehrere gärtnereien. um nicht in versuchung zu geraten, umfahre ich die meistens. gestern hat es mich jedoch gepackt, getreu dem motto “man kann ja mal schauen”. mit dem schauen war es allerdiedings schnell vorbei, wie als mich ein portulakröschen (portulaca grandiflora) verführerisch anlächelte.

es scheint sich hier um einjährige pflanzen zu handeln, werde aber mal versuchen ein paar ableger zu überwintern. mit seinen üppigen blüten ist es derzeit übrigens die königin unseres neuen steingärtchens.

portulackröschen sind in unterschiedlichen blütenfarben, gefüllt und ungefüllt zu erhalten.

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