Das Museum für sonderliche Früchtchen

Eine Ansammlung von sonderlich verwachsenem Obst und Gemüse, wie z. B. siamesische Zuchhini oder verknotete Erdbeeren gibt es auf den Seiten vom MoFA (Museum of Food Anomalies) zu entdecken. Vielleicht sollte ich unsere Enddarm-öffne-Dich-Tomate da mal einreichen ..?

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Unbekanntes Grasgewächs

Keine Ahnung zu welcher Art dieses hübsch blühende Grasgewächs zählt, es steht schon seit Jahren in der Flachwasserzone unseres Teichs und gedeiht prächtig. Vielleicht ist es ja eine Segge? Auf alle Fälle scheinen seine über den Topfrand hinauswachsenden Wurzeln entweder superstabil oder einfach nur übelschmeckend zu sein. Von den Goldfischen und Kois werden sie nämlich nicht gefuttert.

Fleissiges Lieschen (Impatiens walleriana)

Das Fleissige Lieschen (Impatiens walleriana) ist ein echter Kübelpflanzen-Klassiker und erfreut uns mit seinen Blüten bis in den Oktober. Der Standort sollte hell bis halbschattig sein, gegossen mäßig, sodass die Erde weder austrocknet, noch Staunäße entsteht. Gedüngt wird während der Blütezeit einmal im Monat. Um es zu neuen Blüten anzuregen, muß Verblühtes von Zeit zu Zeit ausgedünnt werden.

Das Fleissige Lieschen ist nicht winterhart und sollte bei Temperaturen um die 10 Grad an einem hellen Platz überwintert werden. Gedüngt wird während dieser Zeit nicht.

Aschenbecher

Wie man an diesem unschön gefüllen Aschenbecher erkennen kann, geht der Trend zum allgemeinen Rauchverbot an unserem Garten spurlos vorrüber. Bis auf die Cheffin qualmt eigentlich jeder. Aus diesem Grund haben wir uns eine Sprachregelung einfallen lassen: “der Rauch vertreibt die Wespen”.

Maiglöckchen-Beere

Maiglöckchen (Convallaria majalis) haben nicht nur schöne Blüten, auch der Fruchtstand sieht ganz hübsch aus. Nichtsdestotrotz sollte man die Finger davon lassen, denn schließlich sind die Dinger ja giftig.

Aus Filzkroete wird Schrebrgarten

Da der Name Filzkroete ursprünglich für ein anderes, nicht gartenaffines Projekt vorgesehen war, ist unser Gartenblog jetzt auf schrebrgarten.de umgezogen. Passt so auch inhaltlich besser.

Friedhof

Wenn man möchte das der heimische Garten den Charme eines Friedhof bekommt, dann pflanzt man Tagetes (Tages patula). Keine Ahnung was die Cheffin an den Dingern findet, auf jeden Fall hat sie diese Friedhofspflanzen gleich zentnerweise gesetzt. Was mir an Tages übrigens sehr gut gefällt, sie sind einjährig!

Kringelveilchen?

Keine Ahnung was unser Herbstalpenveilchen mit dieser gekringelten Blüte ausdrücken möchte. Vielleicht wäre es ja gerne ein Schwein oder es dreht sich nur mentalpsychotranszendental im Kreis, erfahren werden wir es wohl nie. Da es aber trotzdem fleissig weiterzublühen scheint, ist dies wohl auch zweitrangig. Blätter zeigen sich übrigens immer noch nicht, die scheinen wohl erst nach der Blüte zu kommen.

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Gewürzgurken

Etwas anders als sonst präsentieren sich in diesem Jahr unsere Gewürzgurken. Es sind nämlich einige darunter, die im Aussehen eher einem Kürbis ähneln. Dies hat sie jedoch nicht vor der Ernte bewahrt und auch was das Einkochen angeht ist keine Rettung in Sicht. Die Cheffin bevorzugt hier übrigens die scharfe Variante und setzt dem Gurkensud ordentlich Chilli zu.

Internationaler Weltkrabbeltag

Keine Ahnung was gestern los war, vielleicht war ja internationaler Weltkrabbeltag, denn ausser den fleissigen Bienchen gabs noch eine Menge weiterer Insekten im Gärtchen zu entdecken. Mit von der Partie waren u. a. die Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus), Hummeln und eine Wespe. Letztere hat das zeitliche allerdings bereits gesegnet, worüber bei uns nicht wirklich Trauer aufkam.

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