Schlangengurken

Im wahrsten Sinne des Wortes. Hatten wir die Jahre zuvor immer wunderschöne und vor allem große Schlangengurken, so hält sich die Ausbeute in diesem Jahr doch in Grenzen. Der Chef vermutet sogar Sabotage eines mißgünstigen Nachbars :-)

Kaktusblüte (Opuntia humifusa)

Immer wieder ein schöner Anblick, die Blüten unseres Feigenkaktus (Opuntia humifusa). Den Dauerregen der vergangenen Tage hat er gut überstanden und seine Blätter sind ordentlich mit Wasser gefüllt. Gegen eine kleine Trockenperiode hätte (nicht nur) er jetzt nichts einzuwenden. Die Vermehrung von Opuntia humifusa

Lupinen (Lupinus)

Getreu dem Motto “Besser spät als nie”, haben wir noch ein paar (angeblich zweijährige) Lupinen (Lupinus) gesäat. Die haben auch innerhalb von drei Tagen gekeimt und werden dann spätestens Ende Juli im Garten landen.

Lupinen sind übrigens nicht nur schön anzusehen, sie können auch den Boden verbessern, indem sie ihn mit Stickstoff anreichern. Aufgrund des hohen Eiweißgehalt ihrer Samen, finden sie auch als Tierfutter und in der Nahrungsindustrie Verwendung. Sogar herzschützende Eigenschaften werden der Lupine zugeschrieben. Wilde Lupinen sind jedoch giftig.

Erhalten kann man Lupinen in allen nur erdenklichen Farben, verwandt sind sie übrigens u. a. mit der Erbse. Vermehren lassen sie sich durch Samen, Teilung des Wurzelstocks oder Stecklinge.

lupine-lupinus.jpg

Kohl die Nächste

Nachdem Maden unseren Superduper-Riesenkohlrabi dahingerafft haben, hat der Chef erneut welche gepflanzt. Ausserdem noch ein Beet mit Lauch. Bin mal gespannt ob wir das diesmal bis zur Erntereife bringen …

Was sonst noch blüht

Gold Felberich, Hohe Garbe, Sonnenauge

Da hätten wir zum einen den Gold Felberich (Lysimachia punctata), eine mehrjährige Staude, die sich gerne ausbreitet, wenn man sie lässt. Auch mit von der Partie, die Hohe Garbe (Achillea filipendulina), auf deren Blüten sich immer wieder gerne Bienen und andere Insekten niederlassen und das Sonnenauge (Heliopsis helianthoides), wenns denn eines ist (bin mir da nicht so sicher).

Die kleine Unbekannte

Das lila Geblühsel auf dem vierten Bild haben wir von der Vorbesitzerin übernommen, keine Ahnung was das ist. So geheim tut unser Zwergröschen zum Glück nicht.

V. l. n. r.: Gold Felberich, Hohe Garbe, Sonnenauge(?), Unbekannt, Zwergrose

Es obstelt

Es geht voran, mit unserer Riesenernte Äpfel für 2007, drei Stück. Aber zum Glück sind das “späte” und der Verteilungskampf beginnt erst im September. Mehr zu bieten haben da schon die Johannisbeeren und die Mirabellen. Letztere werden wir wohl zu Schnaps verarbeiten, nächste Woche sind sie fällig. Das stinkt zwar bestialisch wenn sie gären, aber spätestens in zwei Jahren, wenn der Mirabellen-Schnaps die richtige Reife hat, ist das vergessen.

Die erste Pflaume bekommt auch schon Farbe, wird aber wohl noch ein Weilchen dauern. Und die Trauben sehen noch ungewöhnlich gesund aus, in den vergangenen Jahren wurden die nämlich immer vom Mehltau dahingerafft.

Pilze

Dank des feuchten Wetters der vergangenen Tage spriessen nun auch die Pilze. Keine Ahnung was das für welche sind. Nachdem die Cheffin daraus bis jetzt weder Pilz-Schnitzel, noch ein leckerliches Ragout gezaubert hat, werden sie wohl nicht essbar sein. Ich hätte davon eh nichts, denn mein Motto lautet: Pils statt Pilz.

Gemüseernte

Trotz (oder vielleicht wegen?) des heftigen Regens der vergangenen Tage konnten wir eine gute Ernte bei Zucchini und Rote Beete einfahren. Die Rote Beete eignet sich hervorragend für Salate, aufgrund ihres guten Eigengeschmacks kann man sie mit etwas Salz, Pfeffer, Walnußöl und Apfelessig leckerlich zubereiten.

Die großen Zucchini werden wie ein Schnitzel angebraten, die kleinen werden dann wohl zu einem Auflauf verwurstelt verzucchiniet.

Gurkenfreie Zone?

Wenn das so weiter geht, dann müssen wir unseren Garten zur gurkenfreien Zone erklären. Jetzt lässt nämlich auch noch die zweite Salatgurke die Blätter hängen. Wir vermuten ja, dass sich irgendein Getier an ihren Wurzeln vergnügt.

Bei den Gewürzgurken sieht es zum Glück besser aus, die blühen was das Zeug hält und es könnte eine fette Ernte werden.

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