Spielt das Wetter mit?

In Sachen Gemüse treibt uns ein klein wenig die Furcht ob des angesagten Wetters der kommenden Tage um. Sollte es so kühl und regnerisch weiter gehen, könnten all die Paprika, Pepperoni, Zucchini nämlich faulen. Zumindest den Erdbeeren kann die derzeitige Wetterlage nichts anhaben.

Zum ersten Mal in diesem Jahr haben wir übrigens den Roten Mangold gepflanzt, der nicht nur leckerlich schmeckt, sondern mit seinen roten Bladadern auch ein echter Farbtupfer im Gemüsebeet ist.

Die letzten Blüten der Taglilien

Unsere Taglilien (Hemerocallis Cultivars) sind bereits am abblühen. Das tut ihrer Schönheit aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, mit den Regentropfen sehen sie richtig schick aus. Bei den Taglilien ist jede Blüte nur für einen Tag geöffnet.

Die ersten Dahlien blühen

Wie alles in diesem Jahr, so blühen auch unsere Dahlien (Dahlia Cultivars) ca. einen Monat früher. Selbst der Dauerregen der letzten Tage hält sie nicht davon ab.

Schwarzwurzel und Süßkartoffel

Das es sich durchaus lohnen kann wenn man mal etwas zu entfernen vergisst, kann man an den wunderhübschen Blüten der Schwarzwurzel unschwer erkennen. Die haben wir bei der letzten Ernte wohl übersehen. Mittlerweile ist sie auf die stattliche Größe von einem Meter herangewachsen und bildet eine Menge Blüten aus. Die Schwarzwurzel galt früher als der “Spargel des armen Mannes”, da sie, hat man sie erstmal geputzt, dem Edelgemüse ziemlich ähnlich sieht. Geschmacklich kann ich da jedoch keine Gemeinsamkeiten feststellen.

So richtig ab geht es nun auch bei der Süßkartoffel. Aus den Knospen der letzten Woche haben sich eine Menge Blätter gebildet. Richtig lustig wird es, wenn sie beginnt zu ranken. Süßkartoffeln wachsen bei den momentanen Temperaturen ziemlich schnell, so ca. 5 cm pro Tag. Noch ungeklärt ist, wie wir sie über den Winter bekommen. Vielleicht sollten wir da mal ein paar “Experten” fragen

Obstler: Himbeeren, Herzkirschen und Co.

Wenn auch die Quantität beim Beeren- und Kernobst dieses Jahr zu wünschen übrig lässst, so kann man sich über die Qualität nicht beschweren. Zuerst werden wir aber wohl ausdiskutieren müssen, wer von uns in den Genuß der einzigen real verbliebenen Aprikose kommt (sollte sie es überhaupt bis zur Reife schaffen).

Als Ausgleich dafür bieten sich z. B. die Himbeeren an. Diese schmecken super lecker, wenn diese nervenden kleine “Kerne” nicht wären, die sich immer in den Zähnen absetzen.

Unsere Herzkirschen sind dank des üppigen Regens der letzten Wochen schön groß und saftig.

Ähnlich sieht es bei den Stachelbeeren aus, die bei mir außer Konkurrenz laufen, denn Stachelbeeren konnte ich schon auch als Kind nicht leiden.

Was die Trauben angeht, so funktioniert das bei uns nach dem Prinzip Hoffnung. Denn in den letzten Jahren wurden sie entweder von Wespen oder dem Mehltau dahingerafft.

Selbstaussaat von Ackerstiefmütterchen, Mohn und Sonnenblume

Der Vorteil eines Gartens ist (u. a.), dass man nicht alles selbst pflanzen muß, da dies Mutter Natur von alleine übernimmt. So geschen z. B. beim Ackerstiefmütterchen (Viola tricolor), das uns bereits seit mehreren Jahren mit seinem herrlichen Blütenteppich erfreut.

Den Mohn (Papaver) hat der Wind aus Nachbars Garten zu uns verweht. Die Sonnenblume (Helianthus annuus) verdanken wir der allwinterlichen Vogelfütterung des Chefs. Drei schöne Pflanzen, die uns den Gang in die Gärtnerei erspart haben. So angenehm ist das Gärtnern leider nicht immer.

Fetthenne (Sedum telephium)

Die Fetthenne (Sedum telephium) ist eine mehrjährige Staude mit doldenähnlichen Blüten und fleischig dicken Blättern. Unter griechischen Landschildkröten (Testudo hermanni) gelten diese Blätter übrigens als absoluter Leckerbissen. Man erhält die Fetthenne in verschiedenen Blüten- und Blattfarben. In unserem Garten gedeihen zwei Exemplare bereits seit mehreren Jahren. Eine mit grünen und eine mit rot-grünen Blättern. Hinzugekommen ist in 2007 noch die ca. 10 cm hoch werdende Fetthenne “Bertram Anderson” mit weinroten Blättern und dunkelrosa Blüten.

Sedum telephium benötigt einen trockenen, gut durchlässigen Boden und eignet sich besonders gut für Steingärten oder Mauern. Man kann sie auch im Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren. Abgestorbene Pflanzenteile sollten im späten Herbst zurückgeschnitten werden.

Vermehren lässt sich die Fetthenne durch Blatt- und Triebstecklinge.

Süsse Früchtchen gemüsig frisch

Die Ausbeute bei unseren neuen Hänge-Erdbeeren beschränkt sich bis jetzt leider auf nur wenige Exemplare. Wir hoffen aber, da geht noch was, denn lecker sind sie allemal. Nicht viel besser sieht es da bei unseren Herzkirschen aus, zumindest was die Menge angeht, liegt wohl an der frühen Trockenperiode im April.

Einiges mehr geht dagegen bei den Pflaumen, wenn uns da nicht noch ein Hagel oder sonstiges Ungewetter dazwischenfunkt, gibts hier wohl eine ordentliche Ernte. Das Gedingens auf dem vierten Bild soll übrigens mal ein Kopfsalat werden, wer hätte es geahnt …

… da fällt der Rückschluss von den Blüten auf die zu erwartenden Tomaten doch um einiges leichter.

Süsskartoffel

Angeregt durch einen Beitrag auf Zimmerpflanzerl.de haben wir jetzt auch mal eine Süsskartoffel gepflanzt und siehe da, bereits nach zwei Wochen bildet sie erste Triebe. Süsskartoffeln sind Rankepflanzen, sie zählen zur Familie der Prunkwinden und blühen weiss-violett. Informationen zur Pflege von Süsskartoffeln –>

suesskartoffel.jpg

Hortensien (Hydrangea Macrophylla)

Ein echter Blickfang, nicht nur in unserem Garten, sind Hortensien (Hydrangea Macrophylla). Derzeit haben wir zwei, je eine rosa und blau blühende. Die Farbe der Blüten ist vom Säuregehalt des Bodens abhängig und wir sind schon mächtig gespannt, ob unsere blaue die Farbe hält, wir haben sie nämlich erst im Mai 2007 gepflanzt. Unsere Hortensien stehen halbschattig, direkt am Gartenhäuschen und der Chef düngt sie mit Rhodendrondünger. Haben sie Frostschäden, werden sie im Frühjahr zurückgeschnitten.

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